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Alternative Dateneingabe mit Popup-Formularen
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Bitsqueezer
Office-VBA-Programmierer


Verfasst am:
01. Feb 2012, 23:09
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Alternative Dateneingabe mit Popup-Formularen - Alternative Dateneingabe mit Popup-Formularen

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       Version: Office 2007

Hallo zusammen,

wenn man in die "große" Welt der .NET-Anwendungen schaut, dann kann man schon neidisch werden, welche schier unendlichen Möglichkeiten mit WPF zur Verfügung stehen, sich für jede erdenkliche Art und Weise ganz simpel ein eigenes Input-Control zur leichteren Eingabe zu basteln. In Access kann man schon glücklich sein, daß es seit Access 2007 einen Popup-Kalender zur Eingabe gibt.

Aber wer sagt, daß das nicht auch in Access möglich ist? Mit ein wenig Phantasie kann man mit Access Bordmitteln ebenfalls unendlich kreative Eingabeformulare erzeugen.

Die grundlegende Idee stammt aus meinem Popup-Infofenster, das auch hier im Tips & Tricks-Forum zu finden ist und beim Überfahren eines Eingabefeldes mit der Maus ein Infofenster einblendet, dessen Inhalt aus einer Tabelle entnommen wird. Das Infofenster ist ein einfaches Popup-Formular, daß ständig sichtbar und unsichtbar gemacht wird (wegen der Performance wird es nicht jedesmal neu geöffnet und geschlossen).

Dieses Prinzip habe ich nun ein wenig ausgebaut, um eine flexible Klasse zu bauen, die theoretisch beliebige Formulare auf die gleiche Weise anzeigen kann, nur daß diesmal nicht nur ein Infofenster angezeigt wird (das auch hier implementiert wurde), sondern ein Eingabeformular, das eine jeweils vereinfachte Dateneingabe ermöglicht.

Die eigentliche Klasse ist "clsCCExtendedInput", über diese werden alle eigenen Eingabeformulare verwaltet. Zusätzlich wird die Interfaceklasse "ICCExtendedInput" benötigt, die mit Hilfe des "Implements"-Befehls in jedes eigene Eingabeformular eingebaut werden muß (wenn man neben den weiter unten aufgeführten schon vorhandenen Eingabeformularen noch eigene ergänzen möchte).

Dazu muß man in einem solchen eigenen Eingabeformular den folgenden Befehl nach den üblichen "Option"-Anweisungen schreiben:
Code:
Implements ICCExtendedInput
Danach findet man im VBA-Editor oben links "ICCExtendedInput", die man nun auswählen muß, danach nacheinander alle Einträge in der rechten Combobox, wodurch die benötigten Properties und Subs in das eigene Eingabeformular eingefügt werden. Doch dazu später mehr.

Weiterhin wird noch das Hauptformular "frmCCExtendedInput" benötigt, das nur aus einem winzigen Unterformular-Objekt besteht, in das beim Anzeigen das jeweils benötigte Eingabeformular eingestellt und an die Größe des Eingabeformulars automatisch angepaßt wird.

Optional sind noch Eingabeformulare für ein InfoWindow, eine Datums- und/oder Zeiteingabe, ein GUID-Erzeuger, ein Slider, ein Spinbutton, eine Sternchen-Leiste und ein RichText/Memofeld-Editor als mögliche Anzeige-/Eingabeformulare enthalten, von denen man die gewünschten einfach in die eigene Datenbank implementiert. Mindestens eins sollte man natürlich übernehmen - oder eigene implementieren.

Um die ungewünschten aus der Klasse "clsCCExtendedInput" auszuklammern, findet man am Anfang der Klasse ein paar "#Const"-Definitionen, bei denen man alle auf "False" setzt, die man nicht verwenden möchte.

Für die InfoWindow-Anzeige wird außerdem noch die Tabelle "tblCCExtInput_Info" benötigt.

Die beiden Objekte "tblTest" und "frmTest" dienen nur der Demo und können weggelassen werden. Nach dem Starten der Datenbank wird "frmTest" automatisch geöffnet und zeigt verschiedene Eingabefelder an, die man durch Überfahren mit der Maus mit Hilfe eines jeweils spezialisierten Eingabeformulars ändern kann.

Die Implementierung in ein eigenes Formular ist ganz einfach. Zunächst benötigt man eine Objektvariable für die Klasse clsCCExtendedInput, das erledigt die Zeile:
Code:
Private objExtInput As clsCCExtendedInput
Dann muß man die Klasse mit Infos füttern, was in Form_Load passiert:

Zunächst mal instantiieren:
Code:
    Set objExtInput = New clsCCExtendedInput
Und danach können nun beliebigen Eingabefeldern beliebige Arten von Eingabeformularen zugewiesen werden, (sofern es vom Datentyp paßt). Für jedes Eingabeformular existiert eine "SetExtInput_..."-Sub, die je nach Eingabeformular unterschiedliche Parameter für die nähere Einstellung akzeptieren.
Um zum Beispiel einem GUID-Feld ein GUID-Button-Eingabeformular zuzuweisen, kann man nun schreiben:
Code:
    With objExtInput
        .SetExtInput_GUID Me.ctlMeineGUID, "Neue GUID"
    End With
Wobei "Me.ctlMeineGUID" der Name des Controls ist, das das GUID-Feld beinhaltet und "Neue GUID" die Beschriftung für den Button im Eingabeformular ist.

Das war's schon fast - nun muß man nur noch den MouseOver-Event für das Eingabefeld definieren, damit das Eingabeformular auch erscheint, wenn die Maus über dem Feld ist:
Code:
Private Sub ctlMeineGUID_MouseMove(Button As Integer, Shift As Integer, X As Single, Y As Single)
    objExtInput.ExtInpDisplay Me.ctlMeineGUID.Name, True, X
End Sub
Der erste Parameter ist der Name des Controls, das den zu ändernden Wert enthält (daher muß es immer auf ".Name" enden!), der zweite Parameter muß hier immer "True" sein (steuert, ob das Formular eingeblendet oder ausgeblendet werden soll) und der dritte Parameter ist der X-Wert, den man aus dem MouseMove-Event erhält, damit das Eingabeformular auch genau dort erscheint, wo die Maus gerade ist. Die Y-Position wird normalerweise anhand der Position des Feldes auf dem Formular automatisch berechnet, man kann aber auch einen angeben und den letzten Parameter auf "False" setzen, wenn man eine feste Bildschirmposition angeben möchte, wo das Eingabeformular erscheinen soll. Damit kann man die Eingabeformulare auch ganz anders steuern, etwa, wenn man lieber möchte, daß die Formulare per Doppelklick an einer festen Position erscheinen sollen. Die Methode wird im Formular "frmTest2" demonstriert.

Das war's auch schon. Wenn man das eigene Formular nun öffnet, wird für jedes Feld, das man mit einem Eingabeformular versehen hat, je ein Eingabeformular im Hintergrund unsichtbar mit geladen und eingeblendet, sobald man mit der Maus über das Eingabefeld fährt. (Aus diesem Grund sollte man die Eingabeformulare, wenn man eigene baut, auch möglichst simpel halten und auch nicht allzuviele davon in einem Formular verwenden, ansonsten verlängert sich die Ladezeit eines Formulars durch die vielen im Hintergrund geladenen Formulare u.U. erheblich.)

Die Formulare im Einzelnen:

1. InfoWindow

Schon bekannt aus dem oben zitierten Beitrag ist das Infofenster, das als Einziges kein Eingabeformular darstellt, sondern nur ein Popup-Fenster, in dem man sowohl einen Text wie auch ein Bild anzeigen lassen kann. Dazu dient die Tabelle "tblCCExtInput_Info", in die man die Texte und Bilder hineinstellt. Die ID-Spalte (ID_InfoWindow) gibt man dann in dem gewünschten Feld unter "Hilfekontext-ID" ein, da dieses Feld i.d.R. ohnehin nicht verwendet wird und ein Long Integer ist. Im Demoformular wurde es in den 3 Info-Bilderelementen verwendet, um eine kurze Hilfe zu den danebenstehenden Eingabefeldern anzuzeigen, eine besonders im Internet beliebte Methode. Außerdem wird als Bild je ein Blümchen als Demo dargestellt. Man kann das InfoWindow-Fenster natürlich beliebig anpassen und auch ganz andere Felder in die Info-Tabelle implementieren, das Prinzip ist ganz simpel: Als Datenquelle wird die Info-Tabelle eingestellt, auf das Formular werden alle gewünschten Felder platziert, die an die entsprechenden Felder der Tabelle gebunden werden (hier "IW_Info" und "IW_Picture"). Die Sub "GotoInfoID" stellt dann den passenden Filter für das Formular ein, die ID wird beim Setzen des Wertes ermittelt und kommt aus der HelpContextId-Eigenschaft des gewünschten Controls (also des Info-Bildes im Demoformular). Kann man also mit sehr wenig Aufwand so einstellen, daß z.B. zu einer KundenID die komplette Adresse des Kunden angezeigt wird.

Die zugehörige Sub aus der Klasse "clsCCExtendedInput" heißt "SetExtInput_InfoWindow", in der Demo z.B. so eingestellt für das Bild-Control "Info1":
Code:
        .SetExtInput_InfoWindow Me.Info1
Als Parameter gibt es hier nur das Control, das verwendet werden soll, um das InfoWindow anzuzeigen.

2. GUID-Eingabe

Dieses Formular ist ebenfalls sehr simpel, es besteht nur aus einem Button, der einfach eine neue GUID erstellt und in das gewünschte Eingabefeld stellt. Das Formular wird in der Praxis vermutlich eher selten gebraucht, soll aber auch mehr oder weniger nur demonstrieren, daß eine Eingabe u.U. nur aus einem simplen Button bestehen könnte - hier wäre zum Beispiel auch ein anderes Eingabeformular denkbar, daß aus einer externen Anwendung einen Barcode generieren läßt und den Code hier einträgt.

Die zugehörige Sub heißt hier "SetExtInput_GUID" und verwendet als Parameter das gewünschte Control (wie alle "SetExtInput"-Subs) und als optionalen Parameter den Text, der auf dem Button erscheinen soll. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn man verschiedene Sprachen verwendet.

Im Demoformular so gesetzt:
Code:
        .SetExtInput_GUID Me.ctlMeineGUID, "Neue GUID"

3. Spinbutton-Eingabe

Mit diesem Formular können numerische Werte hochgezählt oder runtergezählt werden. Als Beispiel wurde hier das ActiveX-Spinbutton-Element verwendet, man könnte hier aber auch ebensogut Access-Buttons verwenden, um die Funktionalität nachzustellen (auch weil man sie ab A2010 freier optisch gestalten kann).

Die Sub heißt hier: "SetExtInput_Spin" und wurde im Demoformular so gesetzt:
Code:
    .SetExtInput_Spin Me.ctlMeineGanzzahl, 3, -30, 50, "Bereich:"
Mit den Parametern werden die Schrittweite, die Ober- und Untergrenze und der Text eingestellt, der unter dem Spinbutton erscheinen soll und automatisch die Ober- und Untergrenze anzeigt, die man mit den Parametern eingestellt hat. Damit sieht der Anwender beim Eingeben gleich, von wo bis wo die erlaubten Werte liegen.
Neben Ganzzahlen können auch Fließkommazahlen verwendet werden.

4. Slide-Eingabe

Hier wird ein ActiveX-Slider dargestellt, der je nach verwendeten Parametern für ein bis zwei Eingabefelder verwendet werden kann (von-bis). Die Eingabe für Von/Bis-Felder ist ein wenig tricky, zuerst muß man dorthin verschieben/klicken, wo man den Bereich starten möchte, danach die SHIFT-Taste festhalten und den Slider nach rechts verschieben bis zum gewünschten Zielwert. Die Werte werden live in den tatsächlichen Eingabefeldern dargestellt. Das ist aus einem Grund auch notwendig: Der Slider hat die unangenehme Angewohnheit, beim Verschieben ein kleines Infofenster einzublenden, das den aktuellen Wert darstellt. Bei Ganzzahlen ist das kein Problem, aber wenn man ganz andere Werte verwenden möchte, muß man die Ganzzahlen entsprechend umrechnen (erledigt das Eingabeformular selbst), dann steht im Infofenster allerdings der falsche Wert - damit muß man leider leben, man kann es nicht abschalten. Alternativ müßte man sich einen eigenen Slider mit Access Controls nachbasteln, was natürlich geht, aber mehr Aufwand ist.

Den Slider kann man aber auch für einfache Werte verwenden, dann entfällt die Eingabe mit der SHIFT-Taste.

Die Sub heißt hier "SetExtInput_Slide" und neben dem obligatorischen Control-Parameter kann man hier in weiteren Parametern die Schrittweite, die Ober- und Untergrenze, ein optionales "Bis"-Control, einen Infotext für die Range-Anzeige, eine Schrittweite für den Klick rechts oder links vom Slider und ein Flag für die Anzeige der Tick-Striche angeben.

Im Demoformular zum Beispiel so eingestellt für eine kombinierte Von-Bis-Eingabe:
Code:
        .SetExtInput_Slide Me.ctlMeinVonWert, 1, -30, 50, Me.ctlMeinBisWert, "Bereich:", , False

5. Sternchen-Eingabe

Diese Eingabemethode wird besonders gern im Internet verwendet, um eine Bewertung z.B. für Musikdateien einzugeben. Dabei fährt man mit der Maus über die Sternchenreihe und klickt bei dem gewünschten Sternchen, alle davorstehenden werden beim Überfahren gelb dargestellt, alle dahinterstehenden grau. Zur Darstellung der Sternchen wird einfach ein Wingdings-Zeichensatz verwendet. Das Demoformular zeigt auch, wie man die Bewertung mit einer Formel wieder genau so darstellen kann (das ist der kryptisch aussehende Text, den man nur im Eigenschaftenfenster lesen kann, die Formel ist:
Code:
=Wenn(Int(Nz([ctlMeineBewertung];0))<1;"";String(Int(Nz([ctlMeineBewertung];0));171))
Das Eingabeformular zeigt daneben auch noch ein x in einem Kästchen an, das man klicken kann, wenn man alle Sterne löschen möchte.

Die Sub heißt hier "SetExtInput_Stars" und neben dem üblichen Control-Parameter kann man hier noch die maximale Anzahl Sternchen (bis 10, was der Default ist) einstellen und den Text für die Range-Anzeige anpassen.

Im Demoformular z.B. so:
Code:
        .SetExtInput_Stars Me.ctlMeineBewertung, , "Bereich:"

6. Texteditor-Eingabe

Besonders praktisch für die Eingabe von Memofeldern ist der Texteditor. Das ist ein großer Name für ein simples Formular mit einem einzigen Eingabefeld, aber hier nimmt einem A2007 die Arbeit ab, selbst einen bauen zu müssen: Man stellt die Eigenschaft des Feldes des eigenen Formulars auf RichText (wenn man RichText verwenden möchte wie hier in der Demo), dann blendet Access sowohl im Ribbon wie auch beim Markieren von Text im Textfeld automatisch entsprechende Icons ein, die für die Bearbeitung verwendet werden können, zum Beispiel die Schriftart, Fettschrift, Unterstrichen, Kursiv, Aufzählungszeichen, Textmarker usw.
Diese Funktionalität steht leider nur in A2007 aufwärts zur Verfügung, daher kann man das Eingabeformular nicht in älteren Access-Versionen verwenden. Man kann aber das Formular so anpassen, daß es eben nur für einfache Memofelder verwendet werden kann oder man könnte auch eine entsprechende externe DLL einbinden, die einen Texteditor für ältere Access-Versionen bereitstellen.
Das zugrundeliegende Textfeld wird automatisch angepaßt, wenn man mit der Maus über den breiten Rahmen des Texteditors fährt, wenn man STRG-S drückt oder den kleinen Save-Button. Bewegt man die Maus zu schnell aus dem Formular, sind die eigenen Eingaben allerdings verloren, da Access den MouseMove dann nicht mehr mitbekommt.

Die Sub heißt "SetExtInput_TextEditor" und benötigt nur das gewünschte Control. Die Textbox wird automatisch auf das gleiche Format eingestellt wie die Textbox im eigentlichen Formular, die an das Memofeld gebunden ist.

Im Demoformular eingestellt mit:
Code:
        .SetExtInput_TextEditor Me.ctlMeinText

7. Datums-/Zeiteingabe

Das komplexeste Eingabeformular hier ist dieses Formular. Damit kann man je nach Parametern entweder nur ein Datum, nur eine Uhrzeit oder beides gleichzeitig einstellen. Dabei kann man eine Ober- und Untergrenze angeben, die Jahres-Kombobox paßt sich entsprechend an.

Das Formular zeigt einzelne Komboboxen für Tag, Monat und Jahr sowie Stunde, Minute und Sekunde an. Außerdem wird der Monat und der Wochentag nochmal als Text darüber angezeigt und es gibt je einen Button für "Heute" und "Jetzt" für die automatische Einstellung von Datum oder Uhrzeit. Das ist zum Beispiel in einem Wareneingangsformular praktisch, wenn man mit der Maus über das Feld fährt und nur noch "Heute" anklicken muß (der Access-Standard mit SHIFT-CONTROL-; ist etwas umständlich zu tippen...).

Das Formular ist auch gleich mehrsprachig angelegt, man kann die Anzeigesprache im Parameter einstellen, die zur Verfügung stehenden Sprachen sind in der Enumeration angegeben. Man kann hier natürlich auch weitere hinzufügen (ich hoffe, ich habe alle richtig übersetzt...).

Die Sub heißt "SetExtInput_DateTimeInput" und wurde im Demoformular mehrfach verwendet, um einmal Datum und einmal Zeiteingabe zu demonstrieren.

8. Erstellen eigener Eingabeformulare

Um ein eigenes Eingabeformular zu erstellen, muß man nur, wie oben bereits geschrieben, das Interface "ICCExtendedInput" implementieren. Zur Implementierung kann man die benötigten Interface-Eigenschaften und die -Sub aus einem der vorhandenen Eingabeformulare verwenden.

Außerdem benötigt man eine Variable zur Speicherung des Controls, in das später die Eingaben zurückkopiert werden sollen, z.B. so:
Code:
Private prv_objInputCtl As Access.Control
Will man auch das optionale "Bis"-Feld verwenden, das ganze nochmal für ein Bis-Feld:
Code:
Private prv_objInputCtlTo As Access.Control
Die Properties aus dem Interface müssen diese Variablen dann befüllen, Beispiel siehe die Interface-Implementierung aus "frmCCExtInp_Slide".

Benötigt man weder das eine noch das andere, läßt man die Implementierung einfach leer, aber vorhanden müssen sie sein (das verlangt das Interface).

Die Sub "SetInitValue" aus dem Interface wird verwendet, um im Eingabeformular den Wert aus dem eigentlichen Formular in irgendeiner Form zu verwenden/darzustellen. Zum Beispiel wird beim Spinbutton der Value des Spinbutton-Controls auf den Wert des Eingabefeldes gesetzt oder im Datumsformular die Komboboxen auf die einzelnen Werte des übergebenen Datums gesetzt.
Diese Sub ist notwendig, damit beim Sichtbarmachen des Popup-Eingabeformulars der gerade aktuelle Wert aus dem eigentlichen Formular in das Eingabeformular übertragen wird.
Alle weiteren Eigenschaften und Methoden sind optional, hier kann man sich selbst nach Belieben austoben. Zum Beispiel verwendet der Spinbutton die Eigenschaften "MinValue" und "MaxValue" zur Festlegung der Ober- und Untergrenzen einer numerischen Eingabe.

Als letztes wird nur noch eine passende Sub in der Klasse "clsCCExtendedInput" benötigt, hier kann man sich einfach die entsprechenden Beispiele der vorhandenen Eingabeformulare anschauen.
Notwendig sind hier nur die beiden Zeilen:
Code:
    Dim objSubform As Form_NamedeseigenenEingabeFormulars

    Set objSubform = GetExtInputForm("NamedeseigenenEingabeFormulars", ctl).sfExtInput.Form
Diese Zeilen erledigen alle notwendigen Einstellungen mit Hilfe der Interface-Klasse und geben dann das Formularobjekt "frmCCExtendedInput" mit dem vorbereiteten Unterformular zurück, das automatisch größenangepaßt und auf das Formular "NamedeseigenenEingabeFormulars" wurde.

In der Objektvariablen "objSubform" steht dann das eigene Eingabeformular (hier also "NamedeseigenenEingabeFormulars"), und wenn man dort eigene Eigenschaften und Methoden implementiert hat, kann man diese nun setzen, wie etwa beim Sternchenformular:
Code:
    With objSubform
        .MaxValue = bytMax
        .InfoText = strInfo & vbCrLf & "0 .. " & bytMax
    End With
Sinnvollerweise bietet man die benötigten Werte als feste oder optionale Parameter in der Sub "SetExtInput_...." an, damit diese von außen im eigentlichen Formular übergeben werden können.

So kann man also mit wenig Aufwand viele weitere Eingabeformulare erzeugen, im Neudeutsch "Apps"...Smile

Vielleicht präsentiert Ihr dann ja hier mal eigene Ideen und Implementierungen?

Viel Spaß beim Experimentieren

Christian

PS.: Getestet und geschrieben mit A2007, sollte ohne weiteres mit A2010 laufen, mit A2002-2003 eventuell zum Teil mit ein paar Anpassungen, mit A2000-Format lief es schon in A2007 nicht mehr, von daher nur im Format A2002-2007.



ExtendedInputV1_0_A2007.zip
 Beschreibung:
Popup-Eingabeformulare

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ExtendedInputV1_0_A2002-A2003.zip
 Beschreibung:
Popup-Eingabeformulare f. A2002-2003

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 Dateiname:  ExtendedInputV1_0_A2002-A2003.zip
 Dateigröße:  1.01 MB
 Heruntergeladen:  94 mal

Willi Wipp
Moderator


Verfasst am:
09. Feb 2012, 07:33
Rufname:
Wohnort: Raum Wiesbaden


Re: Alternative Dateneingabe mit Popup-Formularen - Re: Alternative Dateneingabe mit Popup-Formularen

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