wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

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Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von Bitsqueezer » 09. Aug 2019, 08:50

Hallo Computerversteher,

ja, die Funktion kenne ich. Geht aber auch ohne...:-)

Nein, ein journalistisches Angebot setzt journalistische Arbeit voraus und vor allem den Zweck, mit dem Ergebnis Geld zu verdienen, was hier absolut beides nicht zutrifft. Da ich Werbehasser bin und auch kein Interesse daran habe, Geld mit der Website zu verdienen (was auch eine Gewerbeanmeldung notwendig machen würde), wirst Du auf meinen Seiten nichts dergleichen finden.

Die Seite existiert schon seit fast 20 Jahren, da wäre ansonsten schon der ein oder andere Abmahnanwalt auf mich zugekommen...;-)

In den Beispielen ist meines Wissens nur selbstgeschriebener Code, kein kopierter...:-)
Sollte dennoch irgendwo eine Quellenangabe enthalten sein (weiß ich nicht mehr soo genau), ist das immer noch keine gewerbliche Seite, auch wenn der Originalautor von mir aus eine gewerbliche Seite hat. Eine Quellenangabe im Code ist kein Werbelink, und der Link befindet sich dann ja auch nicht auf der Website, sondern im Code.

Gruß

Christian

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von ComputerVersteher » 09. Aug 2019, 04:47

Gut, einigen wir uns auf 99,9% (10 Irrtümer bei ca. 10000 Beiträgen im neuen und alten Forum, Flüchtigkeitsfehler ausgenommen)?

Btw, mir fallt auf das Du ohne Autor ("xyz hat geschrieben") zitierst, Du kennst die Funktion Text im Post markieren , dann auf den Zitieren-Button des Posts drücken -> Zitat des markierten Textes mit Autor wird in Antwort eingefügt. Ok wenn Du aus dem vorherigen Beitrag zitierst unnötig, aber man spart copy+paste .

Bitsqueezer hat geschrieben:Brauche ich in der Tat nicht, da die Seite rein privat ist
Mhh.laut Link, könnte man das eventuell als journalistisches Angebot auslegen. Sicher das Du im Code nirgends Werbung für Software machst (z.B Quellenangabe zu kopiertem Code, Quelle verkauft auch Software). Man könnte auch vielleicht argumentieren, das Du Werbung für Dich als Programmierer machst. Ich sach nur: "Vor Gericht und auf hoher See ..." :x

Ich bin aber sicher, falls Du da widererwartend Stress bekommst legen wir (die Profiteure Deines Codes) hier zusammen.

Gruß CV

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von Bitsqueezer » 08. Aug 2019, 22:19

Hallo Computerversteher,

er hat in 99,99%(sehr vorsichtige Schätzung) der Fälle recht

Das wäre schön, wenn ich SO unfehlbar wäre... :lol:

...seit Ihr leicht zu identifizieren


Sicherlich, aber das nur, weil wir es zulassen. Mit nur einem Nick angemeldet zu sein, ist genauso anonym wie "Gast". Du kannst lediglich einen Gast vom anderen nicht unterscheiden, aber da hier auch der Schreibstil ziemlich einmalig ist, ist es auch ein Unterscheidungsmerkmal. Und wer ein bißchen sucht, findet auch den passenden Nicknamen...;-)

...kein Impressum mehr seit der Doc-Root direkt auf die Downloads weiterleitet. Wahrscheinlich brauchst Du auch keins, ist Dir aber bewusst?


Brauche ich in der Tat nicht, da die Seite rein privat ist, siehe z.B. hier:
https://www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/209.html

Gruß

Christian

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von ComputerVersteher » 08. Aug 2019, 20:43

Hi Doming,

hör auf Bitsqueezer, er hat in 99,99%(sehr vorsichtige Schätzung) der Fälle recht!
Bitsqueezer hat geschrieben:Bitsqueezer oder derArb ist auch nicht weniger anonym...
Da Ihr Links zu euren Webseiten im Profil habt (insbesondere Bitsqueezers Seite hat tolle Code-Schnippsel, allerdings kein Impressum mehr seit der Doc-Root direkt auf die Downloads weiterleitet. Wahrscheinlich brauchst Du auch keins, ist Dir aber bewusst?) seit Ihr leicht zu identifizieren.
Doming hat geschrieben:von unserer IT ernte ich immer böse Blicke
derArb hat geschrieben:wenn eine IT-Abteilung so unfähig oder arrogant oder faul ist
Ich hab zwar keine Erfahrung mit IT-Abteilungen (die bin ich), aber als Informatiker sollte man eigentlich einen Vernunft basierenden Ansatz bei der Arbeit haben (was ist rationaler als ein Computer, außer Mathematik?). Also sollte die IT auch vernünftigen Argumenten zugänglich sein. Das Problem ist doch zumeist die Kommunikation. Die IT lehnt erst mal alles ab, da die meisten Wünsche die Komplexität des Systems erhöhen ( und wenn nach der Ablehnung nichts mehr kommt, wars auch nicht wichtig!), was die Fehleranfälligkeit und den Wartungsaufwand erhöht, und Ihr der Nutzen nicht klar ist. Wenn Du denen klar machst das Deine Datenbanken die Arbeit von mehreren Benutzern vereinfachen und einen Mehrwert darstellen, der den Aufwand rechtfertigt, sollte eine SQL-Server Instanz kein Problem darstellen. Ansonsten halt einen Vorgesetzen überzeugen, der denen Druck macht.
Doming hat geschrieben:Ich sehe aber auch nicht ein, dass ich meine Arbeit mit Hammer und Meißel verrichte, wenn es mit ein bisschen Programmierei anderweitig schneller geht
Das ist doch Dein jetziger Zustand! Mit RDBMS machst Du Dir das Leben nach kurzer Einarbeitung leichter!
Doming hat geschrieben:Es gibt große Datenbank-Systeme, die die Funktionalität meiner DB zu 80% abdecken würden
Die meisten RDBMS (SQL-Server, MySQL, PostgreSQL, ...), decken die Funktionsweise eines Access-Backends zu 100% ab, bis auf Features die man meiden sollte (z.B Attachments, OLE-Objekte, Mehrwertige Felder). Ein Access Backend mit SSMA auf SQL-Server migriert kann meist ohne große Änderungen mit dem Frontend benutzt werden (man nutzt dann zwar viele tolle Funktionen noch nicht, aber das kann man dann ja Stück für Stück ändern). Wenn Du die Beiträge von Bitsqueezer nach SQL-Server durchsuchst findest Du da viele tolle Beiträge die man auch als Fachbuch verkaufen könnte!
Doming hat geschrieben:selbstgeschriebenen Datenbanken, die mittlerweile teilweise so gewachsen sind, dass auch andere Abteilungen damit arbeiten
Das ist genau der Zeitpunkt an dem Du Deine Arbeit (spätestens) professionalisieren musst, auch wenn das erst mal mehr Aufwand bedeutet, es zahlt sich später aus!
Doming hat geschrieben:Ich habe leider nie einen Lehrgang in "Programmieren nach Lehrbuch" bekommen
Den brauchst Du jetzt! Im Netz gibt jede Meneg Tutorials zu Access und der Aufwand lohnt sehr schnell. Kannst ja erst mal einen Blick auf Rubberduck-VBA werfen. Das gibt Dir schon mal Warnungen und Hinweise auf die gröbsten Sünden. Du musst auch nicht alles auf https://rubberduckvba.wordpress.com/2019/07/11/im-not-a-programmer/ verstehen, aber zumindest mal alle Posts durchlesen.
Doming hat geschrieben:möchte mich auch nicht als Außenstehender in meinen Code einarbeiten müssen
Du kannst also garantieren das Du die Software pflegst bis es Ersatz gibt (m.a.w, Du wirst nie längerfristig ausfallen, z.B. durch Krankheit)

Zum Schluß:
Lösungen wie Du sie Dir vorstellst findest Du im Netz, wenn Du in der Suchmaschine Deiner Wahl nach: "ms access alle frontends schließen" suchst (ohne Anführungszeichen natürlich). Aber ich rate Dir ausdrücklich so schnell wie möglich Deine Arbeit mit einem RDBMS(SQL-Server, ...) zu professionalisieren!

Gruß CV

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von Bitsqueezer » 07. Aug 2019, 18:42

Hallo derArb,

Du neigst allerdings auch dazu, Dinge schnell auf Dich persönlich zu münzen, als offensichtlich objektive Argumente mal zu durchdenken.

Ich finde die Argumentation von Gast völlig gerechtfertigt, das hat nichts mit Anonymität desjenigen zu tun (Bitsqueezer oder derArb ist auch nicht weniger anonym...), der argumentiert.

Mit Neuling/Praktikant/Auszubildender etc. sind ja die Leute gemeint, die keine IT-Spezialisten sind und sich "nur so nebenbei" mal mit dem Entwurf einer DB befassen, um sich irgendwie die Arbeit zu erleichtern.
Das Ergebnis mag im ersten Augenblick eine Erleichterung sein, aber bei näherem Hinsehen (siehe auch meine Argumente oben) und besonders bei abteilungsübergreifender Ausweitung sind die Kosten, die das alles später verursacht, sehr viel höher, als gleich zusammen mit der IT etwas Vernünftiges zu planen und aufzubauen - und nicht gleich die eierlegende Wollmilchsau, bei der das Projekt gleich an der Projektgröße scheitert, sondern eins nach dem anderen, ohne die Zukunft aus dem Auge zu verlieren.

Es endet dabei übrigens nicht an Access-Datenbanken. Ebenso werden in vielen Unternehmen auch ansonsten enorm viele Gelder verschwendet, um Daten in allen möglichen Arten von inhomogenen Datenbeständen wie Excel-Tabellen uvm. zu verwalten, die anderweitig sinnvoller gemeinsam genutzt werden könnten, wenn man sich daran machen würde, die Dinge zusammenzuführen.

Würde man also gleich ein wenig Geld in die Hand nehmen, um motivierte Mitarbeiter erst mal zu schulen, um dann mit der IT zusammen an einer Lösung zu arbeiten, wäre sicher allen mehr geholfen und es käme sicherlich günstiger.

Ich denke, auch wenn es "hierzulande" immer wieder Anfeindungen gegenüber Gast gibt, daß wohl klar sein dürfte, daß Du es hier nicht mit einem Anfänger zu tun hast, von daher sind solche Sprüche wie "der selbst Neuling ist sich hier einfach mal auskotzen will" wohl unangebracht.

Ich habe auch nicht viel anders argumentiert, dann müßtest Du mir das auch unterstellen.

Gruß

Christian

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von derArb » 07. Aug 2019, 18:22

Hallo,
OT:
Das typische Nachzucken von zu spät aufgewachten oder aufwachenden Mitarbeitern von IT-Abteilungen, um aus der verschlafenenen
Situation noch eine Angriffsstrategie aufzubauen zu versuchen, durch welche man dann sich wieder schlafen legen kann.
Erinnert mich das zufällig an die Diskussionen, bei welchen es wichtiger war, die Arbeitszeit mit historischen und unlogischen Argumenten tot zu diskutieren, als Vorschläge einzubringen und dafür auch Verantwortung zu übernehmen?
Ja, es tut es.
Insbesondere bei dem Angebot, Verantwortung für seine Vorschläge zu übernehmen, gibt es doch geographisch interessant abweichende
Statistiken.
Wer weiss denn, ob GAST 'Der Neuling', 'der Praktikant', 'der Aushilfsstudent' ist und sich mal einfach mal hier auskotzen will?
Er bleibt lieber gerne anonym und feige, wie man es halt gewohnt war.
Aber aus dem Hinterhalt zu schiessen, konnte man perfekt, wie es oben zu lesen ist.

Zurück zu den Fakten.
Man überzeugt bei Bedarf auch die Vorgesetzten der direkten Vorgesetzten.... (siehe meine Ausführung)
Solch blödsinnige Argumente wie Neuling, Praktikant...etc. könnten dabei auch enden damit,
dass jemand ganz anderer dabei plötzlich um seinen Job fürchten müsste und wird.

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von Gast » 07. Aug 2019, 17:13

Das Problem bei eigenwirkenden Fachabteilungen wird aber recht oft sein, dass da häufig zu wenig Fachwissen vorhanden ist und man neben dem momentanen Lösen von Problemen auch nachhaltige und später wirkende Probleme schaffen kann - die dann kosten.
Wer werkelt denn in der Fachabteilung: Der Neuling, der Praktikant, der Aushilfsstudent, derjenige in der unteren Hierarchie, der mal in der Schule einen Streifzug über Access hatte und hier nicht schnell genug weglaufen kann. Hat man gleich Geld da für eine Ausbildung (oder ausgebildetes Personal)?

Selbstredend kann es auch immer positive Ausnahmen geben. Aber: Man gleiche mal den obigen Eingangsbeitrag mit vorhandenem Wissen, das man für die Entwicklung einer nachhaltigen und skalierbaren Anwendung erwarten möchte und müsste, ab.

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von derArb » 06. Aug 2019, 15:14

Hallo,
uihhhh da juckt es mir in den Fingern.

OT:
ich bin voll auf der Seite von Doming.
wenn eine IT-Abteilung so unfähig oder arrogant oder faul ist ,
dass sie dadurch verhindert, dass engagierte kleine Firmenabteilungen sich selber kleine
IT-Lösungen erarbeiten, um nicht durch eine auf Jahrzehnte geplante IT-Struktur warten zu müssen,
dann gehört die Stunde den Chefs der "kleinen" Abteilungen, indem sie sich Zugang zu Hierarchivebenen
oberhalb der IT-Abteilung verschaffen und dort mit guten Argumenten sich gegenüber der IT-Abteilung verteidigen.
Die besten Argumente hat man aus meiner Erfahrung heraus mit dem Nachweis, dass man mit kleinen und
günstigen Zwischeninvestitionen viel schneller und effektiver extern auf den Markt umsatztechnisch reagieren kann
und andererseits intern durch Automatisierung von ein paar speziellen Abläufen und Formularen viel effektiver wird.
Ein sich Zurücklehnen und seine gesamte gebremste Performance auf die Entwicklung einer IT-Abteilung abzuwälzen,
wird jeden Chef "lähmen" und auf der anderen Seite aber erfreuen, wenn er mitdenkende Mitarbeiter in führenden Positionen erlebt,
welche für diese Zwischenlösungen bis zu einer vernünftig enstandenen oder vernünftig gewordenen IT-Abteilung kämpfen.

Natürlich liefert man sämtliche Daten je nach Entwicklungsstufe einer IT-Abteilung zur Not sogar in Papierform
z.B. an die Finanzabteilung ab, um bei den Quartalssitzungen ja nicht überrascht werden zu können.
Alle Daten sichert man in einem allgemein gültigen Backend-Datenformat, damit sie später nach eingelesen werden können.

So hab ich bei einer anerkannten Firma schon 1985 mit einem Apple IIc und der Software Appleworks eine Auftragsbearbeitung erarbeitet
und den Geschäftsführern voll funktionierend vorgeführt. Die Hard- und Software hatte ich privat gekauft.
Sehr beeindruckend waren die speziell entwickelten Formulare und Druckmedien, welche bei den Kunden sofort den Eindruck
eines modernen Dienstleisters aufzeigen konnten. Auch dafür bezahlte ich privates Geld.
Besonders beeindruckend waren auch meine flexiblen Auswertungsmöglichkeiten im Gegensatz zu den meterlangen Traktorlisten aus
Dbase oder sonstigen damaligen recht lahmen unflexiblen Datenbanken.
Die Frage der Geschäftsleitung an die Finanzbuchhaltung war: "Und warum können Sie das nicht?"
Die Antwort damals war ähnlich der von Bitsqueezer (den ich sehr schätze) und die Finanzbuchhaltung war natürlich total dagegen.
Sie wollte nicht aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden.
Die Lösung war, dass die Geschäftsleitung meine privaten Investionen übernahm, sie der Abteilung Finanzen aufbürdete
und meine Abteilung weitere 3 Jahre lang ungehindert damit arbeiten konnte, aber in Abstimmung mit der Abteilung Finanzen die Daten in Form eines Fibujournals dorthin monatlich abzugeben hatte, was ja von mir sowieso schon berücksichtigt worden war.

Mir waren die Möglichkeiten von Appleworks mit der Zeit im Bereich Datenverarbeitung zu unflexibel und ich suchte nach etwas Brauchbarerem,
was ich auch für meinen eigentlichen künstlerischen Beruf auch nutzen konnte und stiess auf Ms Access 97.
Seitdem bin ich auch hier im Office-Forum und hab letztendlich alles hier gelernt und ebenso in meiner nächsten Firma für meinen
schnellen organisatorischen Vorwärtsdrang einsetzen können.
Da bin ich allerdings auf offene und kompetente flexible IT-Spezialistenohren getroffen.
Hypersuper ausgebildete IT-Leute, die das Thema statt abzuweisen fördernd und unterstützend begleiteten.

Also Doming,
Nicht aufgeben!!!!!
Vielleicht kommt ja noch jemand, der positiv denkend das Thema angeht und Dein Pioniertum unterstützt.

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von Bitsqueezer » 06. Aug 2019, 12:19

Hallo,

das ist ja kein Angriff gegen Dich, sondern nur geschäftsmäßige Argumentation.
  • wenn personenbezogene Daten im Spiel sind (und das läßt sich kaum je vermeiden), dann unterliegt auch Deine Datenbank der noch relativ neuen DSGVO. Danach muß jeder, dessen Daten gespeichert werden, seine Einverständniserklärung gegeben haben und sich jederzeit über gespeicherte Inhalte informieren können. Das wird i.d.R. einmal pauschal für alle Datenbanken eines Unternehmens mit den Mitarbeitern geregelt - aber dann muß auch die IT den Kopf dafür hinhalten - glaubst Du, daß man für Deine Eigenlösung auch den Kopf sprich, eine Menge Geld hinhalten wird?
  • Kostengründe:
    • offensichtlich ist Dein Arbeitsplatz nicht genug ausgelastet, wenn Du soviel Zeit hast, eine DB-Anwendung zu schreiben - neben Deinen regulären Aufgaben. Wann wird dann jemand auf Dich zukommen mit der Überlegung, daß Dein Job wohl wegrationalisiert werden kann?
    • wieviel kostet es das Unternehmen, wenn Daten Deiner Datenbank abhanden kommen oder in falsche Hände geraten?
    • wieviel kostet es das Unternehmen, wenn x Mitarbeiter, die sich auf die Arbeit mit diesem Tool verlassen, aufgrund von irgendwelchen Problemen nicht arbeitsfähig sind?
  • von Programmierung Deines Tools durch die IT mal abgesehen: Die Einrichtung eines entsprechenden DB-Servers und einer Backup-Strategie sollte die IT nicht überfordern und sollte wohl eher unter Tagesgeschäft laufen, es sind dazu kaum zusätzliche Kosten notwendig.

Wenn Du schon IT-Tätigkeiten übernimmst, würde ich mich an Deiner Stelle erst mal entsprechend beruflich absichern - schriftlich. Wenn's hart auf hart kommt, bist Du das Ende der Kette, auf das dann alle zeigen. "Ja, das hat er ja selbst gebaut - ohne unsere Genehmigung. Dafür sind wir nicht verantwortlich..."

Gruß

Christian

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von Gast » 05. Aug 2019, 13:26

Etwas programmieren, was die "große Lösung" nicht kann, und die Wahl des verwendeten Backends sind aber jetzt sehr verschiedene Dinge.

Wenn Deine Arbeit wichtig ist für Betrieb und abgeleitet für entsprechende Entscheider, sollte ein gewisses Entgegenkommen nicht so unmöglich sein. Wenn andere Abteilungen und nicht nur Du damit arbeiten, sollte das für Betriebswichtigkeit sprechen.

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von Doming » 05. Aug 2019, 11:53

Hallo Christian,
ich verstehe Deine Argumente (ehrlich), möchte mich auch nicht als Außenstehender in meinen Code einarbeiten müssen.
Ich sehe aber auch nicht ein, dass ich meine Arbeit mit Hammer und Meißel verrichte, wenn es mit ein bisschen Programmierei anderweitig schneller geht.
Es gibt große Datenbank-Systeme, die die Funktionalität meiner DB zu 80% abdecken würden (und noch 1000 andere Dinge mehr), meine schafft 99%, weil sie genau auf meinen Bedarf abzielt.
Immer wird angekündigt, dass die kleinen Systeme zu einem späteren Zeitpunkt vom großen System abgelöst werden, bis wieder ein Zahlenmensch kommt, der die Umstellung des Systems auf Kostengründen abschmettert.
Stattdessen fragt man dann: Kann die kleine DB nicht noch dies und das zusätzlich?
In einer idealen Welt hat die IT Zeit, Dinge zu programmieren, und das zeitnah.
Gruß
Doming

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von knobbi38 » 05. Aug 2019, 11:47

Hallo Doming,

im Prinzip hat Christian recht, aber leider ist die reale Welt so, wie du sie beschreibst, zumindest in Deutschland.

Was du auf jeden Fall machen solltest, ist zu versuchen, rechtliche Probleme auszuklammern. Das kann sehr teuer werden! Vielleicht solltest du diesbezüglich auch mal einen Rechtsanwalt konsultieren, nur zu deiner eingenen Sicherheit.

Das Thema mit der IT könnte man etwas abmildern, wenn z.B. ein SQL-Server bzw. ein SQL-Server-Express(kostenlos) von der IT-Abteilung zur Verfügung gestellt würde. Dieser könnte dann von den IT-MAs ordenlich gepflegt und gesichert werden und die Datenpflege wäre dann dein Part, ohne das die IT-Abteilung nochmal extra aktiv werden müsste. Dein Problem mit der mehreren BEs wäre dann auch hinfällig.

Gruß Ulrich

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von Bitsqueezer » 05. Aug 2019, 11:20

Hallo,

In meinem Arbeitsvertrag steht ganz was anderes und von unserer IT ernte ich immer böse Blicke. Die Programmierung mache ich also quasi "nebenbei" und solange meine eigentlich Arbeit getan wird, lässt man mich machen.


Zu recht böse Blicke... wozu ist die IT wohl da?
Du hast Dich sicherlich rechtlich abgesichert, weil Du Daten in Datenbanken speicherst, die u.U. mit personenbezogenen Daten korrelieren - und ganz sicher hast Du Dich auch abgesichert, wenn die Daten Deiner Datenbanken, mit denen gar mehrere Abteilungen arbeiten, einfach geklaut werden oder weil viele plötzlich nicht mehr arbeiten können, weil sie sich auf die Funktionalität Deiner Datenbank verlassen, die die IT leider nicht wartet.

Mann, mann, mann...ich verstehe einfach nicht, warum Firmen so lasch mit ihren Daten umgehen und solche Praktiken immer wieder zulassen. Leider kein Einzelfall. Minimal einen IT-betreuten Datenbankserver mit regelmäßigen Backups aufzusetzen, wäre schon mal ein kleiner Schritt in Richtung sinnvoller Datenverarbeitung und verbesserter Sicherheit und würde nebenbei Dein Problem erst gar nicht aufkommen lassen. Aber wozu, solange es Bastler gibt, die ein Problem lösen.

Sorry, habe ich null Verständnis für.

Gruß

Christian

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von Gast » 05. Aug 2019, 08:29

Hallo
KlausMz hat geschrieben:melden sich die User an der DB an? Hat jeder User sein eigenes Frontend ?

Wie ist das "Anmelden" gemeint? Bei einigen DB werden keine User unterschieden. Bei anderen werden die ausführenden User mit im Datensatz verewigt.
Meine DBs lasse ich grundsätzlich über eine Batch starten, die das Frontend auf die lokale Platte kopiert und dort ausführt. So wird automatisch mit der neusten Version gearbeitet.

Bitsqueezer hat geschrieben:man hat eine Entwicklungsumgebung und erstellt im Anschluß ein Änderungsskript, daß alle Änderungen/Datenanpassungen in einem Rutsch am laufenden Backend in einem Wartungsfenster vornimmt

Jo, mag sein, dass das so am Sinnvollsten ist. Ich habe leider nie einen Lehrgang in "Programmieren nach Lehrbuch" bekommen. Bin auch kein hauptberuflicher Programmierer sondern optimiere mir mein Arbeitspensum mit selbstgeschriebenen Datenbanken, die mittlerweile teilweise so gewachsen sind, dass auch andere Abteilungen damit arbeiten. In meinem Arbeitsvertrag steht ganz was anderes und von unserer IT ernte ich immer böse Blicke. Die Programmierung mache ich also quasi "nebenbei" und solange meine eigentlich Arbeit getan wird, lässt man mich machen.
Gruß
Doming

Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitrag von Bitsqueezer » 02. Aug 2019, 11:49

Hallo,

normalerweise programmiert man nicht an einem aktiven Backend. Dazu hat man eine Entwicklungsumgebung und erstellt im Anschluß ein Änderungsskript, daß alle Änderungen/Datenanpassungen in einem Rutsch am laufenden Backend in einem Wartungsfenster vornimmt.

Und auch hier mal wieder der Hinweis: Warum so umständlich und nicht einfach einen richtigen Datenbankserver als Backend? Damit hättest Du das Problem nicht und hättest nebenbei die einfache Möglichkeit, die Entwicklungsdatenbank sogar auf dem gleichen Server laufen zu lassen (auch wenn das nicht die optimale Lösung ist).

Gruß

Christian

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