Steuerliches Zuende-Denken zw. AG und AN

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Re: Steuerliches Zuende-Denken zw. AG und AN

Beitrag von lupo1 » 27. Apr 2017, 17:14

Der StB meines Vertrauens rief mich an:

Beim AG ist so ein Aufwand, da betrieblich erzeugt, tatsächlich abzugsfähiger Aufwand.

Beim AN konnte durch das Urteil trotzdem die Steuerfreiheit des AG beschieden werden.

Hier haben wir also einen Ausnahmetatbestand.

Steuerliches Zuende-Denken zw. AG und AN

Beitrag von lupo1 » 25. Apr 2017, 16:27

http://www.n-tv.de/ratgeber/Ist-der-Sch ... 08478.html - eben frisch um 17:00 reingekommen.

Es geht um Mobbing, den Schadensersatz dafür, und, ob dieser beim AN steuerfrei ist. Dieses wird gerichtlich bejaht.

Die Folge ist dann natürlich, dass er beim AG nicht abzugsfähigen Aufwand darstellt. Eine eherne Konsequenz des Steuerrechts, mit nur seltenen Ausnahmen - meist zugunsten des FA.

Obwohl das FA Besteuerung wollte, stellt es sich ohne besser: Wir unterstellen einen Grenz-Steuersatz von 20% beim AN und einen Ertragssteuersatz von 30% beim AG. Das FA hätte also bei Durchsetzen seines Willens de facto 10% des Schadenersatzes mitbezahlt, weil ihm zwar vom AN Steuererträge von 20% zugeflossen wären, jedoch Erträge vom AG, die steuerlich mit 30% belastet werden, um den Aufwand gekürzt wären, was überkompensierend wirkt!

So, wie letztlich entschieden, bleibt die Sache neutral, und das FA zahlt Null.

Daher verstehe ich den zur Klage führenden ursprünglichen Veranlagungsversuch des FA nicht. Denn regelmäßig ist der Steuersatz des AG höher, als der des AN. Möglicherweise hat das FA Angst, dass die Geltendmachung des Aufwands durch den AG bei der Betriebsprüfung nicht beanstandet, weil nicht erkannt, wird. Dann will es lieber von vornherein den Schaden verringern.

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