Python 3.8 keine Ahnung

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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von Gast » 31. Okt 2019, 09:52

Vielen Dank, das werde ich mal ansprechen. Mal sehen ob die mitspielen.

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von HKindler » 30. Okt 2019, 14:46

Hi,

eine Anmerkung zur Sicherheit meinerseits: Bei uns sind nur signierte Makros zulässig. Wir betreiben eine eigene Zertifikatsstelle. Jeder der Makros erstellen will, kann sich eine eigenes Zertifikat geben lassen. Mit dem Privatekey werden die selbst erstellten Makros signiert. Das zugehörige Zertifikat wird innerhalb des Konzerns an alle Rechner verteilt. Somit kann ich hier Makros erstellen, die im ganzen Konzern lauffähig sind. Fremde Zertifikate werden nicht anerkannt. Somit sind wir relativ gut gegen Makroviren aller Art geschützt und müssen trotzdem nicht auf Makros verzichten.
Vielleicht wäre so etwas auch für euch ein gangbarer Weg. Allemal besser als die Makros komplett zu sperren.

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von Hasi69 » 30. Okt 2019, 11:12

Vielen Dank.
Da werde ich nicht drum herum kommen.

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von DerHoepp » 30. Okt 2019, 10:44

Moin,

ich persönlich würde beim Einsatz einer weiteren selbstgeschriebenen Software eher noch mehr Probleme mit Gruppenrichtlinien und Wartung vermuten (Das siehst du ja an der bereits eingesetzten Spezialsoftware). Du müsstest halt bei unterschiedlichen Ziel-Betriebssystemen selbst für die Kompatibilität sorgen. Letztlich kann das dazu führen, dass du oder dein Bekannter sich eben in die Besonderheiten der beiden bei euch eingesetzten Betriebssystemversionen einarbeiten muss und dazu noch unterschiedliche Wartungen für die beiden unterschiedlichen Versionen hinzukommen. Hinzu kommt dann natürlich noch, dass die Einschränkung von Rechten natürlich für gewöhnliche ausführbare Dateien (.exe) noch strikter gehandhabt wird (werden sollte) als die Ausführung von VBA-Codes.

Mein Tipp: Setz dich mit der IT zusammen und kommuniziere deine Bedürfnisse. Stelle dabei auch den betriebswirtschaftlichen Vorteil der bisherigen Lösung dar. Dann muss derjenige, der die Nutzung einer funktionierenden (VBA-)Lösung für ein konkretes betriebliches Problem pauschal verbietet (durch eingeschränkte Rechte), eine Argumentation finden, die den betriebswirtschaftlichen Vorteil überwiegt. Deine Zusatzargumentation sollte dabei sein, dass der VBA einsatz sich auf ganz bestimmte Speicherorte oder die Signierung von VBA-Projekten begrenzen lässt.

Viele Grüße
derHöpp

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von Hasi69 » 29. Okt 2019, 17:54

Das ist gar nicht so leicht zu erklären.
Es gibt immer noch Rechner auf denen seit 14 Jahren Windows XP läuft.
Mit Office 2000 und 2003. Die werden jetzt Ende des Jahres endlich ausgetauscht.
Sind also auch stark veraltet und mittlerweile sehr langsam. Also kein .xlsx und .xlsm.
Dann gibt es Terminals auf denen läuft Windows Server2008 R2 mit Office 2010.
Aber dort sind die Rechte eingeschränkt.
D.h. alles was VBA ist und dort gespeichert wurde läuft nur noch dort.
Also auch unflexibel.
Die neuen Rechner haben Windows 7 an einer Anlage und Windows 10 in einem Büro.
Welches Office jetzt da wo drauf kommt weiss kein Mensch.
Ich hoffe 2019 auf dem Win 10 Rechner.
Ob auf den anderen Windows 7 Rechner überhaupt Office drauf kommt ist offen.
Die eingeschränkten Rechte auf einem Terminal bleiben aber weiterhin bestehen.
Aus Sicherheitsgründen.
Andauernd ist also immer irgendwas bei dem man nur eingeschränkt arbeiten kann.
Jetzt stellt sich ja die Frage warum denn nicht 2x Windows 10.
Weil eine Firma deren neue selbstprogrammierte Software nicht auf Windows 10 läuft.
Um den ganzen Konflikten mit Rechten und Versionen aus dem Weg zu gehen. War halt die Idee etwas zu schaffen das überall läuft.
Im Alleingang wird das nix. Das is mir klar. Ich hätte da dann schon jemand der auch bereit wäre das mit anzugehen.
Das ganze löst schon eine Diskussion aus. Weil ich und auch andere es leid sind immer eingeschränkt etwas zu machen.

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von DerHoepp » 29. Okt 2019, 15:24

Moin nochmal,

Recht hat Ulrich, ein Verweis auf die klassischen Compiler-Dialekte von Pascal und die weit verbreiteten C++-Compiler hätte ich noch aufnehmen sollen.
Aber, @Hasi69
worauf wir dich glaube ich eigentlich hinweisen wollten ist:
Ein Projekt um ein funktionierendes System von Excelfunktionalitäten nachzubasteln:
- mehreren Tabellenblättern mit Verknüpfungen untereinander
- eine trigonometrische Funktionssammlung,
- Diagrammen für die grafische Darstellung
- VBA-Steuerung von Tabellenblättern
- und einem eigenen Dateiformat zum Speichern und importieren von Paramtern
ist meiner Meinung nach erst dann sinnvoll, wenn ausreichend Personentage zur Verfügung stehen. In diesem Fall war Excel nur das Proof of Concept und als nächstes folgt ein umfangreiches Softwareentwicklungsprojekt. Du solltest dich dabei nicht auf eine Sprache festlegen, sondern erst einmal ein Lastenheft erstellen, dass die Anforderungen darstellt (.exe als Dateiformat wäre da aus meiner Sicht keine sinnvolle Anforderung). Dabei ist auch die Datenhaltung im Hintergrund zu berücksichtigen. Lohnt es sich, eine serverbasierte Datenbank mit eigenem DBMS aufzubauen? oder genügen dir Datenbankfiles beziehungsweise strukturierte Textdaten wie json oder XML-Files?

Und am wichtigsten:
Welchen Vorteil versprichst du dir davon, dass dein Projekt nicht mehr auf Excel basiert?

Viele Grüße
derHöpp

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von Hasi69 » 29. Okt 2019, 13:05

Hallo!
Dann wird das wahrscheinlich auf eine C Variante hinauslaufen. C C++ C#.

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von knobbi38 » 29. Okt 2019, 12:57

Hallo,

der Liste von derHoepp möchte ich noch die beliebten Pascal-Varianten FreePascal mit der IDE Lazarus bzw. Delphi hinzufügen, die ebenso weit verbreitet und sicherlich auch dafür geeignet sind und auch noch als reine Compilersprachen eine ausführbare EXE Datei erzeugen können.

Es bleibt natürlich auch noch C/C++, wenn du das möchtest.

Ulrich

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von Hasi69 » 29. Okt 2019, 12:08

Hallo Höpp!
Also mit LibreOffice das wird nix, weil es letztenendes auf PCs laufen soll die nicht mir gehören und auch weil dort LibreOffice nie drauf kommt.

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von knobbi38 » 29. Okt 2019, 11:59

@derHoepp:
... ich hab es noch mal etwas überarbeitet und die intermediate Languages aufgenommen.
:)

Gruß Ulrich

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von DerHoepp » 29. Okt 2019, 10:14

knobbi38 hat geschrieben:an der Beschreibung der verschiedenen Programmiersprachen, mußt du aber noch feilen.
Java als auch Net verwenden Virtuelle Maschinen. Bei beiden wird der Sourcecode kompiliert und Java hat nichts mit C zu tun, um nur einiges zu nennen.

Danke für den Hinweis, ich hab es noch mal etwas überarbeitet und die intermediate Languages aufgenommen.

@Hasi:
Das ist eine sehr schwammige Beschreibung. Wenn du eine eigene Tabellenkalkulation schreiben willst, schau dir vielleicht LibreOffice an, das ist quelloffen, in C++ geschrieben und du kannst es nach belieben umprogrammieren.

Viele Grüße
derHöpp

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von Hasi69 » 29. Okt 2019, 08:22

Hallo!
Es soll daraus ein eigenständiges Programm werden also .exe.
Auf Windows 7 , Windows 10 komm es zum Einsatz.
Diverse Tabellenblätter sind miteinander verknüpft.
Natürlich jede Menge Formeln u.a. aus der Trigonometrie.
Ein Diagramm für Seitenansichten ist auch dabei.
VBA für Steuerungen der Tabellenblätter.
Dateien mit Parametern anzulegen und nach Auswahl auch wieder laden zu können.

Gruß
Hasi

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von knobbi38 » 28. Okt 2019, 18:05

@derHöpp,

an der Beschreibung der verschiedenen Programmiersprachen, mußt du aber noch feilen.
Java als auch Net verwenden Virtuelle Maschinen. Bei beiden wird der Sourcecode kompiliert und Java hat nichts mit C zu tun, um nur einiges zu nennen.

@Hasi,

in erster Linie kommst es auf die Anwendung an, welche Features man braucht (z.B. Grafische Oberfläche, DB Zugriff, Netzwerkunterstützung usw.) und wo diese nachher laufen soll. Dann kann man eine Vorauswahl treffen undn das mit den eigenen Kompetenzen abgleichen.

Gruß Ulrich

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von Hasi69 » 28. Okt 2019, 15:53

Hallo Hoepp!
Hast du auch mit C# Erfahrung?
Letztenendes soll daraus eine xyz.exe werden.

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitrag von DerHoepp » 28. Okt 2019, 15:19

Moin,

deine Anforderungen bestimmen die Sprache. Hier mal meine Erfahrungen:
1. Python: Interpreter-Sprache bedeutet: Irgendwo muss der Interpreter installiert werden um ein skript auszuführen.
2. JavaScript: Interpreter-Sprache mit nur beschränktem Zugriff außerhalb der "Sandbox" des Clients in dem es läuft. Dafür: Jeder Webbrowser ist ein geeigneter Client.
3. Java: von der Syntax her C-ähnliche Sprache, umfangreiche Klassensysteme. Kompiliert wird in eine intermediate Language (JavaBytecode), die später von einem Zusatzprogramm (virtual machine) auf vielen Plattformen interpretiert werden kann.
4. .Net-Sprachen: In unterschiedlichen Sprachen kann auf ein einheitliches Framework (Common Language Infrastructure, CLI) zurückgegriffen werden. Der jeweilige Compiler wandelt die Ausgangssprache dann in eine intermediate Language (Common Intermediate Language, CIL), die auf dem Zielrechner interpretiert (Common Language Runtime, CLR) werden kann. Das .Net-Framework muss auf dem Zielrechner grundsätzlich vorhanden sein, es ist aber möglich direkt für unterschiedliche Framework-Versionen zu programmieren. Unterschiedliche Sprachen umfassen C#, VB und J#.
5. Office-VBA: Sehr sehr weit verbreitet, die IDE und der vollständige Sprachumfang sind quasi auf jedem Bürorechner vorhanden.

Aber insgesamt lässt sich sagen: Die Sprache ist egal, der Algorithmus muss halt passen. Der Rest ist im Wesentlichen ja nur ein Umgang mit Klassendesigns, Datentypen und Kontrollstrukturen.

Viele Grüße
derHöpp

[Edit: Auf Ulrichs hinweis noch mal überarbeitet]
hier der alte Text:
Moin,

deine Anforderungen bestimmen die Sprache. Hier mal meine Erfahrungen:
1. Python: Interpreter-Sprache bedeutet: Irgendwo muss der Interpreter installiert werden um ein skript auszuführen.
2. JavaScript: Interpreter-Sprache mit nur beschränktem Zugriff außerhalb der "Sandbox" des Clients in dem es läuft. Dafür: Jeder Webbrowser ist ein geeigneter Client.
3. Java: C-Ähnliche Sprache, umfangreiche Klassensysteme -> Allerdings wird ebenfalls ein Interpreter benötigt.
4. .Net-Sprachen: Compilierte-Sprachen, die auf ein Framework aufbauen. Das .Net-Framework muss auf dem Zielrechner grundsätzlich vorhanden sein, es ist aber möglich direkt für unterschiedliche Framework-Versionen zu programmieren Nachteil: Starker bezug zu Windows-Maschinen, Vorteil als bisheriger VBA-Entwickler: Auch Visual Basic ist als Sprachvariante möglich
5. Office-VBA: Sehr sehr weit verbreitet, die IDE und der vollständige Sprachumfang sind quasi auf jedem Bürorechner vorhanden.

Aber insgesamt lässt sich sagen: Die Sprache ist egal, der Algorithmus muss halt passen. Der Rest ist im Wesentlichen ja nur ein Umgang mit Klassendesigns, Datentypen und Kontrollstrukturen.

Viele Grüße
derHöpp

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