Ausgabe eines Datensatzes durch Suche (Barcodescanner)

Moderator: ModerationP

Ausgabe eines Datensatzes durch Suche (Barcodescanner)

Beitragvon Dgaz66 » 26. Nov 2020, 23:32

Schönen Abend,

ich stehe gerade vor der Aufgabe eine kleine InventurDB zu erstellen.
Der passende Barcodescanner ist auch schon besorgt :D

Zu meiner Idee:
1.) In ein Texfeld soll eine Artikel Nr. eingescannt werden. Die Eingabe schließt mit einer Zeilenumbruch ab. Es soll automatisch zu Schritt 2 gelangt werden, ohne manuelle Bestätigung.
2.) Nun soll mir unter dem Textfeld, der Datensatz angezeigt werden, der die selbe Artikel Nr. wie oben besitzt.
3.) Jetzt möchte ich, dass der Curser automatisch in dem Tupel, auf die Menge springt, so dass ich nur die Menge eingeben kann.

Nun wurde der erste Artikel gescannt und die Menge geändert.
Für die nächsten Artikel wird wieder das Texfeld ausgewählt und los gescannt.

Die Tabelle besteht aus einigen Spalten, die wichtigen die Angezeigt werden sollen wären "Artikel Nr." "Beschreibung" und "Menge"

Sind diese Schritte nur mit VBA zu lösen oder gibt es da eine herkömliche art das umzusetzen.

Vielen Dank schonmal für Ratschläge und Ideen
Gruß
Dgaz66
 

Re: Ausgabe eines Datensatzes durch Suche (Barcodescanner)

Beitragvon KlausMz » 26. Nov 2020, 23:55

Hallo
drei Foren gleichzeitig mit seiner Frage zu beschäftigen gehört sich nicht. Im Regelfall ist das auch gem. Forenregeln nicht erlaubt.

https://www.access-o-mania.de/forum/ind ... #msg149516

https://www.ms-office-forum.net/forum/s ... p?t=371385

Ein Forum reicht, denn es sind ja (fast) die gleichen Leute die antworten.
Gruß
Klaus . . . . . Feedback wäre wünschenswert.
Ich möchte bitte keine unaufgeforderten PN. Fragen bitte im Forum.
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Re: Ausgabe eines Datensatzes durch Suche (Barcodescanner)

Beitragvon derArb » 27. Nov 2020, 11:10

Hallo,
das geht nicht ohne VBA.
Die Daten der Artikel müssen aber in einer Tabelle schon vorhanden sein.
Ausserdem braucht es eine Tabelle, in welche man den Zu- und Abgang der Menge mit Datum erfasst.
Woher willst Du denn wissen, welche Anzahl von jeweiligen Artikeln noch vorhanden ist?
Also wird Deine Inventur doch eher eine Überprüfung der angegebenen Menge in der DB mit der
realen physikalisch vorhandenen Artikelanzahl sein oder?
Machbar ist das jedenfalls. Es ist halt eine kleine Lagersoftware.
MfG
derArb

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Ich bevorzuge Beiträge mit korrekter deutscher Grammatik.
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Re: Ausgabe eines Datensatzes durch Suche (Barcodescanner)

Beitragvon Beaker s.a. » 27. Nov 2020, 17:16

Hallo,
Das wird wohl mal wieder weniger ein Problem mit VBA sein denn eins mit dem
Datenmodell. Da braucht es m.E. da schon einiges an Tabellen; - je nach dem.
Eine Artikel Tabelle setze ich mal voraus. Dann eine Tabelle Inverturen mit ID
und dem Geschäftsjahr. 1:n daran eine Tabelle für die Zählungen
ZaehlungID -> PK
InventurID_F -> FK
ArtikelID_F -> FK
falls es Lagerorte gibt ( -> Tabelle)
LagerortIF_F -> FK
MitarbeiterID_F -> FK (falls gewünscht/nötig, MA-Tabelle muss vorliegen/erstellt werden)
gezaehlteMenge (Datentyp richtet sich nach den vorhandene Masseinheiten; - bei nur
Stück reicht ein Integer, bei Stückelungen < 1 Currency oder Double)
ZaehlDatum

Um den aktuellen Bestand zu ermitteln (Abfrage) muss es eine Tabelle "Lagerbewegungen"
geben, die mit den Differenzen bebucht (Lagerbewegungsart: Inventur) werden kann.

Der passende Barcodescanner ist auch schon besorgt :D

Ob der reicht? Wirklich komfortabel wird eine Inventur doch nur durch ein mobiles Daten-
erfassungsgerät. Leider habe ich damit keine Erfahrung. Ich nehme aber an, dass man
damit eine Textdatei (.csv) füttern kann. Dann ist der Import in eine gut überlegtes
Datenmodel eigentlich kein Problem.

gruss ekkehard
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Alles, was während seines Geschehens etwas anderes geschehen
läßt, läßt etwas anderes geschehen.
Alles, was sich selbst im Zuge seines Geschehens erneut geschehen
läßt, geschieht erneut.
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Re: Ausgabe eines Datensatzes durch Suche (Barcodescanner)

Beitragvon Yak » 28. Nov 2020, 13:43

Ich habe sowas änlichen auch schon programmiert. vielleicht als kleiner Tipp für die Datenspeicherung.

Es gibt ein paar recht gute mobile Barcodescanner, die Daten auch auf Vorrat speichern und dann ausgeben können.
Dann bist du aber gezwungen, ohnehin ein Auslese und Verwertungsprogrmm zu schreiben oder es so hinzugebommen, dass der Import evtl über Excell /Textdatei deinen Wünschen entsprechend in die DB erfolgt.
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Re: Ausgabe eines Datensatzes durch Suche (Barcodescanner)

Beitragvon Bitsqueezer » 30. Nov 2020, 11:25

Hallo,

so trivial ist das nicht. Ein Tastaturemulator-Barcodescanner eignet sich nahzu ausschließlich für stationäre PCs, etwa wie eine Kasse, da man die Ware zum Rechner bringen muß, der Scanner selbst kann nur einen Code einscannen und ausgeben, mehr nicht.

Also muß man sich entscheiden: Will man einen Laptop durch die Gegend karren, nur um einen TE-Scanner verwenden zu können? Eher unpraktisch bei einer Inventur. Wer klettert schon drei Regaletagen auf eine Leiter, nur um ganz oben einen Code zu scannen, der dann unten auf dem Laptop erscheint? Oder man balanciert den Laptop mit auf der Leiter.....?

Praxisfremd. Es wird auch keiner bei einer Inventur die Waren aus dem Regal nehmen, zum Rechner bringen, scannen und wieder einlagern. Riesiger Aufwand und viel Gefahrenpotential für den Warenbestand.

Eine Inventur macht man daher üblicherweise mit einem intelligenten Scanner, bei denen ein Gerät schon mal 1000€ und mehr kosten kann. Die haben ein Display, ein Betriebssystem, eine Tastatur und können programmiert werden.

Man scannt aber nur eine ID, selten hat man einen so großen QR-Code, der alle Warendaten beinhaltet. Also muß man zur Anzeige des Artikels Zugriff auf die Datenbank haben. Das kann eine Offline-Kopie in Form einer SD-Karte sein, die im Scanner eingesetzt wird (die meisten intelligenten Scanner haben diese Möglichkeit) oder Direktzugriff per WLAN. Letzteres setzt dann aber auch Absicherung des WLANs voraus und Absicherung der Datenbank.

Bei WLAN-Verwendung kann man natürlich dafür die Inventuroperationen gleich live in die Datenbank einstellen. Bei Offline-Kopie schreibt man die Daten in eine lokale Datenbank, als Beispiel sei hier SQLite genannt oder SQL Server Mobile Edition (letztere mindestens setzt ein Windows auf dem Scanner voraus). Natürlich geht auch einfach CSV.

Mit Access kann man hier also ganz einfach gar nix reißen. Es wäre eventuell noch denkbar, eine Terminal Server Anbindung zu machen, Remote Desktop geht ja auch auf den meisten Mobilgeräten. Allerdings würde ich die Qualität eines Scanners in einem Handy/Tablet mal eher als zweifelhaft für eine Inventur ansehen, da es nur ein Fotoscanner ist, der ein scharfes Bild des Codes benötigt. Ein Laserscanner dagegen kann auch Codes in 10m Entfernung noch einlesen. Für eine Inventur mit "Regalturnen" sicherlich von großem Vorteil. Darüber hinaus möchte ich bezweifeln, daß es eine einfache Schnittstelle zwischen einem Handy-Fotoscan und einer Terminal-Server-Access-Version gibt....

Auch bei den "intelligenten" Scannern gibt es große Qualitätsunterschiede und Techniken. Es gibt hier ebenso die "Imager", die mit einer Art vereinfachtem Foto arbeiten, wie Laserscanner. Und abhängig vom Barcode (1D oder 2D ist schon ein großer Unterschied) und dem verwendeten Code kann die Scanleistung sehr unterschiedlich ausfallen.
Nicht zuvergessen, daß man auch bei einer Inventur auf mögliche Fehler gefaßt sein muß - verdreckter oder defekter Barcode, der eine manuelle Identifizierung notwendig macht, oder mehrere gleichartige Barcodes nebeneinander, die nicht sicherstellen, welchen Code man da gerade gescannt hat - uvm. All das muß die Inventursoftware mit berücksichtigen und entsprechende Alternativen zur Verfügung stellen.
Dann gibt es auch z.B. Kleinteile, die so klein sind, daß sie keinen Barcode aufnehmen können, dann muß eine Alternative, z.B. der Barcode des Fachs oder eine Tüte mit einem Zettel, zur Verfügung stehen.
Teile werden meist auch weiterverarbeitet, dann ist der alte Barcode nur für die erste Version richtig, nach dem Weiterverarbeiten hat das Teil aber eine neue ID und braucht einen neuen Barcode. Auch Barcodes, die Prozessschritte überstehen müssen, etwa eine KTL-Beschichtung oder Ähnliches, muß man berücksichtigen. Dafür gibt es z.B. spezielle, temperaturresistente Aufkleber.
Eine andere Variante ist die Verwendung von RFID als Identifikation, bei der sich die Teile beim Inventurgerät alle selbst melden...;) Aber soll ja jetzt nicht ausufern....

So eine Barcodelösung zu implementieren, ist nicht ohne.

Gruß

Christian
Bitsqueezer
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