Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

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Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon lupo1 » 26. Aug 2017, 12:10

Ich hatte noch 2 ASUS eeePC 900 (Intel N270 1,6 GHz Single Core) rumstehen. Der eine davon sehr intensiv benutzt von 2009-2012 (aber noch in Ordnung), der andere fast völlig unbenutzt. Beide für je ca. 210 Euro (statt 399 Euro) bei eBay erworben; es gab damals Vertriebskanäle, die darauf spezialisiert waren, frühzeitig vor dem Erscheinen von Nachfolgern schon die Stückzahlen unters Volk zu bringen. Alle 5 Minuten eine Auktion!

Bei letzterem hatte jemand Office 2010 draufgespielt. In dem (unoptimierten) Zustand lud es sehr langsam, ca. über 3 Minuten. Außerdem: Windows XP!

Ich habe mir die beiden Dinger wieder zur Brust genommen. Die Idee: Sie haben kaum noch einen Wert, und daher kann man sie etwas unbesorgter auch mal im Hotel lassen (nicht jeder Safe ist sicher! Und mein Surface hat immerhin 1050 Euro gekostet). Daten sollte man auf SD oder in der Cloud speichern. Dann können die Dinger ruhig geklaut werden. Das Teuerste daran ist heute das Optimieren und Einrichten des Systems. Und das habe ich als Image auf dem Bootstick. Dafür sei noch der Suchbegriff "Mini Windows XP" genannt!

Übrigens: Per Windows Update wurde beim Verschlanken auch heute (August 2017) noch automatisch alles nachgeholt (vermutlich bis April 2014), was Win XP betraf. Was kaum jemand weiß (und auch nicht zwingend auf jedem XP funktioniert, Warnung!): Kassensoftware, Bankautomaten und andere Geräte laufen auch oft unter XP. Und die werden noch bis 2019 weiterhin upgedatet. Müssen sie! Sicherheitskritisch! Es gibt Tricks, diese Updates auch für den eigenen Rechner zu verwenden. Vorher: Image anfertigen!

Antiviren-Scanner habe ich komplett runtergeworfen, einfach aus Speedgründen.
Andere Verschlankungsbeispiele: Auslagerungsdatei (mit fixer Größe!) auf D: verschieben, wird also nicht im C:\Image gespeichert.
Auslagern aller XP-Uninstall-Dateien und den Inhalt von \i386 auf externe Medien.
Deinstallieren aller unnötigen Programme. Als einziges habe ich neben PC-Cleaner (kann eigentlich auch weg, da man ja das Image hat) noch PDFCreator drauf, für die kleinsten erzeugbaren .PDF-Dateien.
Chrome wird auf XP nicht mehr unterstützt. Runter damit! Belegte übrigens ganz gut Platz. IE 8.0 ist ja eh drauf. Also: Nutzen!
Wer GMail verwendet, kann dies auch mit der genügsamen HTML-Anzeige tun. Aber so viel online sollte man (mangels AV-Scanner) ja auch nicht gehen.
CleanMgr ausführen, PC-Cleaner, defragmentieren.

Ohne AV-Scanner: Das Image auf dem Bootstick kann ja einen Befall auch gleich übermangeln. Windows auf beste Leistung einstellen. Native Bildschirmauflösung ist 1024x600. Um genug zu sehen, aber trotzdem kein Augenfeuer zu bekommen, habe ich die Anzeigeeinstellungen auf dem Desktop auf den Mittelwert (108 dpi) der dort angebotenen 96 und 120 dpi eingestellt. Alles super!

Klar kann man das RAM von 1016 MB auch auf 2 GB vergrößern, und auch die beiden SSD von 8 und 4 GB tauschen. Aber das muss nicht sein; man will ja kein Geld ausgeben! Meine Office 2000-Programme starten innerhalb von 1,5 Sekunden! Auf meinem heutigen Surface Pro 4 braucht Excel 2010 ungefähr 5 Sekunden, bis es geladen ist. Office 2000 war wohl [url=xxcl.de/foreign/excelstuff.htm]mit das beste Office aller Zeiten[/url], extrem stabil auch mit 100 MB-Modellen in Excel.

Ein Tipp noch: Schmeißt die Netbooks nicht weg. Es gibt Android-Portierungen! Somit könnt Ihr eure Texte oder Webseiten auch dort erstellen, denn Android ist viel genügsamer als Windows. Ein nettes Schmankerl: MS Office für Android (vermutlich ohne Makros und evtl auch {}) soll ja als App nur bis 10,1 Zoll auch offline funktionieren. Dann gibt's auch TEXTVERKETTEN und WENNFEHLER. Und das Netbook hat 8,9 Zoll. Ich werde diesen Bericht noch entsprechend updaten, wie das funktioniert (mein Smartphone ist mir zu klein, um Excel darauf zu testen).

C: komplett: 2,32 GB, davon Office Premium 2000 (mit ACCESS und Frontpage) 163 MB. Aufgrund der 7,5 GB auf C: sind somit gut 2/3 frei. Windows XP selbst lässt sich bis auf wenige 100 MB herunter verkleinern, wenn man nun noch nie genutzte Funktionen löscht. Aber das war hier dann doch nicht nötig.

Nachzuliefern: Erfahrungen mit dem Image
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon < Peter > » 26. Aug 2017, 12:28

Hallo,

interessante Idee.

Ich habe hier noch ein MSI Wind Netbook - da habe ich mal ein wenig mit Ubuntu experementiert. Das lief eigentlich auch recht flott, aber zwischenzeitlich hat das Netbook leider Probleme mit dem Laden des Akku.

Eine andere Frage: Was für ein Surface (3, 4, pro oder book) nutzt du und wie sind deine Erfahrungen damit?
Gruß
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon Nepumuk » 26. Aug 2017, 13:52

Hallo Peter,

ein Surface ist eine Mischung aus Tablet und Laptop. Es hat eine Tastatur aus der man das Tablet ausklinken kann. Ich hab hier ein Surface mit Windows 10 64Bit und Office 2016. Dank SSD startet das Ding in rund 10 Sekunden. Nachteil, das Tabletteil hat keine USB-Anschlüsse nur die Tastatur hat 2 und es ist relativ schwer.

Schau mal: https://www.cotec.de/microsoft-surface-book-1250
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Gruß
Nepumuk 8-)
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon < Peter > » 26. Aug 2017, 14:02

Hallo Nepumuk,

danke - ich hatte schon mal ein Surface book zum Testen. Die Idee dahinter fand ich ganz interessant und die Hardware selbst war toll, aber ich habe mich dann letztendlich dagegen entschieden.

Aber zwischen einem Surfacebook und einem Surface 3/4 gibt schon einen größeren Unterschied, deswegen meine Rückfrage.
Gruß
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon lupo1 » 26. Aug 2017, 15:41

WIN_20170826_16_51_44_Pro (2).jpg

Die Sache mit Deinem Akku: 1. bekommt man immer noch Akkus, und 2. begreift man so eine Kiste ja eher als für den Notfall. Dann kann man ja auch mal am Netzteil bleiben. Aber je kleiner, desto mobiler. Vermutlich Akku für 20-40 Euro im Netz.

Auf dem einen Netbook ist auch noch Lubuntu drauf. Ausreichend fix, extra für schwächere Geräte. Aber ich werde wohl mit LINUX nicht mehr alt. Alles so anders. Mit dem Windows XP bin ich jetzt sehr zufrieden. So schnell hatte ich selten einen Rechner.

Aber ich experimentiere lieber mit Excel. Daher werde ich es ebenso übermangeln - falls das mit dem Image klappt. Ich habe nun endlich meinen ersten Bootstick gebaut, und sogar zum Laufen bekommen (die Anleitung im Netz ging anscheinend von anderen AMI-BIOS als auf dem eeePC aus).

Surface Pro 4 Tablet (nicht: Surface-Book!): Ebenso Win 10 Pro 64 bit (ist standardmäßig drauf). Ich habe das kleinste, nämlich m3 128 GB SSD 4 GB RAM. Mehr SSD braucht man nicht, wenn man nur Office macht. Ich habe ansonsten gerade mit der Software des Foto-Anbieters PixelNet ein 96seitiges Fotobuch gestaltet. Keinerlei Antwortzeiten! Das Tablet selbst bekam ich (inklusive Tastatur-Cover) auch noch mal vor einigen Monaten für 779 Euro neu beim Media Markt, für ein Familienmitglied.

Sehr zufrieden. Kein Ausfall. Super schnell. Mein erster PC in 30 Jahren, bei dem der Lüfter aus bleibt (gut, beim eeePC war das auch möglich). Das mit dem nur einen USB ist belanglos. Gut, mit zweien könnte man zwei USB 3.0-Medien besser miteinander sichern. MicroSD-Einschub auf Rückseite (na, Nepumuk, schon gesehen?) ... ganz praktisch für meine Android-Smartphone-Karte.

Kleiner Wermutstropfen: Nach 1 Jahr (enorme Benutzungsdauer von 8-10 Std./Tag, oft mehr - man sieht: Es ist mein Arbeitsrechner) zittert die Displayanzeige manchmal, jetzt seit 2 Wochen sporadisch (heute z.B. wieder nicht, alles gut). Im Netz steht was von einem Softwarefehler. Und zwar liegt es wohl an der Energiespareinstellung, wenn man das Display eher dunkel betreibt.

Schwer stimmt auch nicht. Der eeePC wiegt ca 1000 g. Das Surface ohne Tastatur nur 766 g. Auch der stufenlose und trotzdem stabile Ständer ist sehr praktisch. Außerdem hat der Lautsprecher gute Qualität, wenn man mal beim Arbeiten etwas waveradio hören will, oder Youtube.

Die Anzeige 3:2 (2736:1824) ist derart fein (das Display hat ja nur 12 Zoll!), dass man 225% (empfohlen) bei der Größe einstellen sollte. Sonst könntest Du überhaupt nichts erkennen, da so klein.

Die Tablet-Funktion brauche ich eigentlich gar nicht. Die Tastatur ist auch nur zu loben.
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Zuletzt geändert von lupo1 am 27. Aug 2017, 14:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon Nepumuk » 26. Aug 2017, 18:10

Hallo Lupo,

schon gesehen, aber kein Gerät zur Hand dessen Stecker da rein passt.
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon < Peter > » 27. Aug 2017, 07:34

Hallo lupo,

danke für die Infos.

Übrigens: ich habe mich falsch ausgedrückt. Der Akku ist in Ordnung, wenn ich den Stecker vom Netzteil einstecke dann läuft da gar nichts mehr. Der Akku wird nicht geladen und der PC läuft nicht mehr. Evtl. ein Wackelkontakt o.ä., aber ich konnte mich bisher noch nicht dazu aufraffen das Teil wegzugeben (weder zur Reparatur noch zum weggeben).
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon lupo1 » 27. Aug 2017, 14:40

Immer dran denken: Unbenutzte Li-Ion-Akkus alle 6 Monate mal aufladen!

Es ging weiter mit dem Netbook. Ich habe erstmals 3 Benutzer eingerichtet (Admin, ich als User, Gast). Da geht das Teil in die Knie. Schnell wieder nur ein Konto.

"Slimbrowser" installiert. Langsam! Und zeigt GMail nur als HTML. Deinstalliert. (zur Ehrenrettung: Die haben noch zusätzlich einen IE-unabhängigen eigenen Browser, aber den habe ich nun nicht ausprobiert).

Mit Opera gelingt es nun als einzigem Browser, die normale GMail-Oberfläche aufzurufen. Der IE tut es nicht, und Chrome will ja nicht mehr auf WinXP. Firefox und Safari werden (im Gegensatz zu Opera) neben IE und Chrome als einzige Browser genannt für normale GMail-Ansicht. Schnell ist Opera auch! Ich hatte den mal vor 8 Jahren ausprobiert. Das war nix. Aber jetzt!

Das Image des einen Netbooks ließ sich nicht zurück auf das andere spielen. Spielen schon, aber es bootet nicht. Linux bringt beim Installieren immer die Festplatte durcheinander (Volumes, Partitionen). Da weiß ich nun gar nicht, wie man das gültig wieder zurücksetzt. Oder es ist schon das Problem mit der Windows-Lizenz. Ich habe zwar beide, aber im Image natürlich nur die eine.
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon Sabine698 » 29. Aug 2017, 21:08

Moin zusammen,
da reihe ich mich doch gleich mal ein in die Runde. Ich habe vor kurzem den alten Schleppi von meiner Tochter übernommen. Dat Dingens läuft noch mit Vista 32bit, hat einen Uralt-Chip (irgendwas mit Intel Q....), ist sowas von lahm... und will leider nicht mehr so, wie ich das gerne hätte. Heute habe ich das Gerät zum PC-Doktor gebracht, weil sowohl der Lüfter als auch das CD-Laufwerk rumzicken. Mal sehen, ob das wieder zu reparieren ist. Wenn alles gut geht, dann kommt da ein Linux Mint rauf, denn mit Vista kann ich absolut nicht. Wenn Linux nicht funzt, dann muss ich mir was anderes überlegen. Schaun wir mal....
LG Sabine
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon lupo1 » 30. Aug 2017, 06:23

Das CD-ROM-Laufwerk würde ich, wenn es geht, zur Installation verwenden, und danach deaktivieren oder sogar ausbauen. Denn schrecklich sind die dauernden Zugriffsversuche, die das System ausbremsen, oder das Aufheulen.

Vista war schon etwas mächtiger als WinXP, glaube ich. Aber sicher kann man das auch abgestrippt einsetzen. Lies Dir dazu die Performance-Verbesserungs-Tips im Netz durch: "Vista schneller machen", "Vista verkleinern" usw. Ich habe Vista nie verwendet. Einmal habe ich einen Desktop gekauft, wo noch Vista drauf war, aber Win 7 schon als Upgrade, sobald es erschien, kostenlos war.

Bei Linux kann ich über LUBUNTU Gutes sagen - läuft halbwegs schnell. Das wird wohl auch weiter gepflegt und aktualisiert. Mint habe ich auch mal probiert, aber aus irgendeinem Grund wohl wieder weggenommen (ich weiß es nicht mehr). Sehr modular ist wohl Arch Linux. Das kann man extrem klein halten. Aber dann kennt man sich auch schon gut aus.

Wichtig: Beschränke Dich in jederlei Hinsicht.

Opera als Browser scheint bewusst die Lücke zu füllen, auch für alte Systeme einsetzbar zu sein. Wenn wie bei mir für XP, dann bei Dir auch für Vista.

Und wenn ein altes Office reicht: Nimm es! Du wirst Dich über die Antwortzeiten freuen! Excel 2000 startet, wie gesagt, in 1,5 Sekunden, die anderen Programme auch. Der Schleppi soll Dir vermutlich nur als Nebenmaschine gelten.

https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R4 ... acat=58058

Office XP und Office 2003 waren keine besonderen Fortschritte an sich. Insbesondere die Rekalkulation in Excel wurde schlechter.

Jetzt kommt es: Surfe im Internet nur bestimmte Punkte an und checke die Mail. Dann kannst Du auf den Virenscanner verzichten. Das System wird dadurch (vergleichsweise!) zum Rennpferd. Aber: Speichere wichtige Daten (oder solche, die Dich viel Arbeit kosten), die Du darauf etwa erstellst, am besten immer alternierend auf USB-Trägern und schiebe diese, falls Du dann doch einen Virus hast, bei anderen Systemen nur ein, wenn diese geschützt sind und auch USB beim Einstecken analysieren. Gut ist für den Fall eines Virus auch ein Image Deines Systems. Da Du CD-ROM hast, kannst Du es auf CD packen (erstelle eine Boot-CD). Aber es geht auch mittels Boot-Stick. Außerdem ist ein externes Rettungssystem sinnvoll, welches Dir Deine Festplatte blank putzen kann.
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon Sabine698 » 30. Aug 2017, 10:44

Moin Lupo,
vielen Dank für Deine Tipps. Ein paar davon hatte ich schon versucht umzusetzen (Vista schneller machen usw.). Ich bin aber dann letztendlich wieder davon abgekommen, weil der Schleppi nicht so wollte wie meinereiner. Die Hardware muss erst einmal auf Herz und Nieren geprüft und für gut befunden werden, bevor es dann weitergeht im Text. Geplant ist, wie schon erwähnt, Vista zu entfernen und stattdessen dann Linux Mint XFCE 18.2 zu installieren. Vista wird z. B. vom Firefox nicht mehr richtig unterstützt. Du kannst Dir da nur eine 52er Version mit ESR installieren. Mehr geht nicht. Und das reicht mir, ehrlich gesagt, nicht.
Mein Lieblingsoffice (siehe Signatur) soll dann auch noch drauf. Das geht über WINE und PlayOnLinux. Mint hat LibreOffice mit an Bord. Das benutze ich aber nur in Ausnahmefällen, weil mir die Bedienung dort einfach zu mühsam ist. Einen Virenscanner werde ich wohl nicht brauchen. Was den Browser anbelangt, muss ich mal sehen. Mit Opera habe ich so gut wie keine Erfahrung. Den könnte ich aber in meiner VirtualBox mal im Linuxsystem antesten. Zur Zeit laufen dort der Fuchs und Chromium. XFCE hat auch noch einen eigenen Browser an Bord, und zwar den Midori. Aber bisher hab ich den noch nicht ausprobiert.
Schaun wir mal...
LG Sabine
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon < Peter > » 30. Aug 2017, 10:52

Hallo,

Das geht über WINE und PlayOnLinux


allerdings ist dann m.W. kein VBA möglich.
Gruß
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon Sabine698 » 30. Aug 2017, 10:56

Danke für den Hinweis, Peter!
Aber damit kann ich eigentlich bis jetzt ganz gut leben. Word, Outlook und Excel haben soviele Funktionen, die sich für wiederkehrende Aufgaben auch abspeichern lassen. Da muss man das Rad nicht immer wieder neu erfinden.
LG Sabine
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon lupo1 » 30. Aug 2017, 11:20

Hallo Sabine,

Opera hat mich echt positiv überrascht. Vom ersten Test vor Jahren angewidert, hat der sich total zum Guten verändert. Und GMail nativ starten zu können, ist schon ein Qualitätsmerkmal. Und das, obwohl Google Opera bei Kompatibilität nicht mit aufführt!

WINE und Office: Würde mich sehr interessieren! Bei Office 2000 soll die Kompatibilität nicht so gut sein, aber bei 1997 und 2002 besser. Kommt aber, da WINE bestimmt langsam, auf dem (langsamen anderen) Netbook als aufgezwungener Mittler zwischen den Welten wohl nicht in Frage. - Gibt es eigentlich funktionierende Windows-Clones?

LibreOffice: So geht's mir auch. Ich bin ein Excel-Babe! Alle Bewegungen gehen automatisch, selbst bei leichten Änderungen von Version zu Version. Unter Lubuntu war übrigens Gnumerics dabei. Das macht auch einen guten Eindruck.
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Re: Netbook aufgefrischt (Erfahrungsbericht)

Beitragvon Sabine698 » 30. Aug 2017, 11:48

Moin Lupo,
Gnumeric hatte ich auch auf meinem Linuxsystem. Es macht zwar einen guten Eindruck, kommt aber für mich nicht infrage, weil es, genau wie LibreOffice Calc, nicht mit XML umgehen kann. Insofern ist es wieder runter geflogen.
Nur mal kurz zur Info: Ich habe zwei Linuxsysteme auf meinem großen Rechner in der VirtualBox laufen. Einmal ein 32bit, und dann noch ein 64bit. Mit letzterem arbeite ich eigentlich lieber. Dort ließ sich auch mein Lieblingsoffice unter WINE installieren. Allerdings wollte Outlook dann nicht so richtig. Sprich, ich konnte keine Emails abrufen bzw. ein Emailkonto einrichten. Keine Ahnung, wieso. Alles andere hat jedoch funktioniert. Nur ohne Outlook macht Office nur halb soviel Spaß. Man kann natürlich den Donnervogel nehmen. Aber für jeden "nützlichen Blödsinn", den Outlook schon standardmäßig mit dabei hat, brauchst Du beim Vogel ein Addon. Und wenn dann ein Update kommt, bist Du unter Umständen aufgeschmissen.
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