PKW-Maut

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PKW-Maut

Beitragvon lupo1 » 15. Okt 2019, 17:28

Deren Ablehnung soll nun mehr als 100 Mio für den Steuerzahler kosten.

Da wäre es doch sinnvoll, sie einzuführen, ohne eine Kompensation für deutsche PKW bei der Steuer einzuführen. Dann muss niemand vor Gericht.

Denn unstrittig ist: Autofahren muss teurer werden, schon aus ökologischen Gründen.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon mumpel » 15. Okt 2019, 19:10

lupo1 hat geschrieben:Autofahren muss teurer werden, schon aus ökologischen Gründen.

Und diejenigen die aufs Auto angewiesen sind wären dann in die Hose gekniffen. Denn für die würde sich Arbeit nicht mehr lohnen wenn das Auto so teuer wird das noch mehr Lohn für den Erhalt des Arbeitsplatzes aufgewendet werden muss. Zahlen würde das am Ende der Steuerzahler, da noch mehr Geld für Sozialleistungen erbracht werden müsste. Und auch der Einkauf, der Weg zur Bank, Post etc. pp. ist bei vielen ohne Auto nicht möglich. Wenn dann müsste es wieder werden wie früher. Also auch auf dem Lande die Möglichkeit zum (günstigen) Einkaufen, Apotheken, Banken etc. pp.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon lupo1 » 15. Okt 2019, 20:20

Und wie sieht es bei Dir mit dem Klimawandel aus? Irgendwann wird es kein Auto mehr geben können, wenn sich nicht bald etwas ändert. Dann kommt Dein Thema eh auf den Tisch.

Gut, dann ein anderes Szenario: Die Maut kann kommen; dafür könnte die Mineralölsteuer etwas sinken. Das wäre EU-konform, da die Inländer nicht bevorzugt würden, da es sich beides um km-abhängige Größen handelt (anders als die Kfz-Steuer). Allerdings kann man die Maut dann auch gleich weglassen.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon maninweb » 16. Okt 2019, 08:26

Hallo,

eine Maut wäre m.E. nur dann sinnvoll, wenn diese nicht irgendwelchen Unternehmen in den Ar*** geschoben würde.
Da das unwahrscheinlich ist und da dies somit nur der Bereicherung einiger weniger dienen würde, bin ich dagegen.

Viel sinnvoller fände ich, den ÖPNV deutlich zu erweitern und aufzubauen. Zum Beispiel, gratis bzw. von allen finanziert.
Ich denke, viele Menschen würden dann eher den ÖPNV bevorzugen und ggf. als Pendler vielleicht auch ein wenig mehr
Zeitaufwand in Kauf nehmen. Für Personen auf den Land käme vielleicht ein intelligentes "Abholmodell" in Frage, also
z.B. Bus auf Abruf. Das gab's sogar schon in den 50-ern.

Gruß
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Der größte Aberglaube der Gegenwart ist der Glaube an die Vorfahrt.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon mumpel » 16. Okt 2019, 10:15

Wir haben schon jetzt ein Problem mit der Maut. Vor allem LKWs nutzen die Landstraßen um die Maut zu sparen. Und machen damit einige Landstraßen kaputt. Wenn die Maut für alle kommt werden auch einige PKW-Fahrer lieber die Landstraßen nutzen, und verstopfen damit die bereits jetzt schon überlasteten Land- und Bundesstraßen noch mehr.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon lupo1 » 16. Okt 2019, 17:26

Es ging mir vor allem um die Rettung der 9stelligen Summe, die sonst ganz ohne Gegenleistung verschwindet.

Außerdem finde ich schon, dass ausländische Kfz beteiligt werden sollten. Wir zahlen bei der Mehrzahl der Nachbarn. Für berechtigte Auslands-Beträge, die nicht angefochten werden können, sollte man auch selbst mehr zahlen. Denn am Ende wird der Straßenetat ja aus dem Steueraufkommen gebildet, wenn originäre Einnahmen nicht ausreichen. Und das müsste nicht mehr so hoch anfallen, so dass die individuelle Steuer (dann: Einkommensteuer) sinkt.

Da alle Straßen voll sind (auch die Autobahnen), sind jegliche Mutmaßungen über die Ursachen schon jetzt veränderter Verkehrsströme voreilig.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon hddiesel » 17. Okt 2019, 01:28

Hallo lupo1,

zur Maut möchte ich lieber nicht viel sagen, mir reichen schon die vielen Mautpflichtigen LKWs auf den Landes- und Bundesstraßen, wo sie eigentlich nichts zu suchen haben und dann sollen noch mehr PKWs dazu, als sich zur Zeit auf den Landstraßen bewegen, denn fahren kann man schon lange nicht mehr sagen, das kann richtig heiter werden, vor allem für die Anwohner dieser Landes- und Bundesstrassen.

Alle reden von Umwelt, um noch mehr Geld in die eigenen Taschen zu schöpfen.
Wie soll das denn gehen, wenn möglich nur noch E-PKWs und E-LKWs, alles wenn möglich auf Bus und Bahn, ebenso keine AKW, Kohle- und Braunkohlekraftwerke, das hört sich alles Super an, leider fehlt die benötigte Energie dazu.
Klar der Strom kommt aus der Steckdose, aber irgendwie müssen diese Steckdosen auch mit Enrergie versorgt werden, aber so viele wird es in der vorgestellten Zeit nicht geben und die Zuleitungen dazu ebenso wenig.
Die umweltfreundliche Entsorgung der Akkus ist ebenfalls noch nicht geklärt, von der Überlebenschance der Fahrzeuginsassen, bei einem Unfall mit Beschädigung der hochgelobten Akkus, wollen wir erst gar nicht reden, das steckt alles noch in den Kinderschuhen, sind eben keine Mobilgeräte Akkus, welche man bei Gefahr schnell wegwerfen kann, sondern um ein mehrfaches größer und gefährlicher, auch was die auftretenden hohen Spannungen betrifft, welche dann auch für Rettungskräfte zur Gefahr wird und nicht nur für die Insassen.
Keiner möchte eine Überlandleitung in der Nähe seines Grundstücks haben, obwohl diese für die Energiewende nötig sind, bei Windanlagen und Stauseen das gleiche.
Bei der Bahn fehlt es zudem noch an allen Ecken und Kanten, die kommt noch nicht einmal mit dem bisherigen Verkehrsaufkommen zurecht.
Das Flugbenzin steht immer noch ohne Steuern reichlich zur Verfügung, die Luft dürfen sie auch noch nach Lust und Laune verpesten, genau wie die Wasserfahrzeuge, egal ob riesengroß mit Schweröl betrieben.
Aber alle reden von umweltschonenden leben wollen, am Ende steht der kleine Mann im Regen, wie bei den AKWs, die großen Unternehmer kassieren und machen sich ein schönes Leben in Saus und Braus, der kleine Mann darf dann für die Entsorgung diese AKWs aufkommen, obwohl es einmal anders vereinbart wurde, so wird es wohl auch mit den Umweltfreundlichen Energiespeicher der Fahrzeuge kommen, erst einmal alles verbuddeln, wer sich dann darüber aufregt, der soll doch bitte für die Umweltgerechte Entsorgung aufkommen, das wird leider wieder kein Großunternehmer sein, sondern wie immer der kleine Mann.
In den Städten und Dörfern, werden Hindernisse in die Straßen eingebaut, so dass die Fahrzeuge bei Gegenverkehr zum Stehen kommen, der Lärm und die Umweltbelastung wird dadurch höher, aber das alles machen wir ja der Umwelt zuliebe und nebenbei wird dann auch noch schneller gefahren, als in den hochgelobten und umweltfreundlich gestalteten 30 Km Zonen vorgeschrieben ist.
Im Moment sehe ich mehr negatives umweltfreundliches eingreifen in den Verkehrsfluss, als nötig ist.
30 er Zonen sind OK, aber nur wenn der Verkehr auch bei Gegenverkehr weiter fließen kann und nicht zur zusätzlichen Lärm und Umweltbelastung wird.
Hat jemand schon einmal in Ruhe den Verkehr an einem Blitzer verfolgt, mit unfallverhütenden Maßnahmen haben die meisten Blitzer nichts zu tun, als Groschengräber erfüllen sie jedoch ausgezeichnet ihren Dienst.
Mit Kreisverkehr haben wir hier im Land wirklich Probleme, das klappt im Ausland wesentlich besser als bei uns hier im Land, da werden Verkehrslücken genutzt, so wie man es früher einmal als Fahranfänger gelernt hat, auch das wäre ein Beitrag für die Umwelt. Ich meine, wer nach Umweltschonend schreit, der sollte auch umweltfreundliche Lösungen auf den Tisch legen, welch auch umweltfreundlich umsetzbar sind und nicht immer nur neue Versuche starten, welche am Ende für Bürger und Umwelt zu einer größeren Belastung werden.

PS: Zu der 9stelligen Summe, welche du noch retten möchtst, das sind Peanuts im vergleich zur Gesamtsumme der unnötigen Ausgaben, da wäre noch wesentlich mehr zu Retten.
Mit freundlichen Grüssen
Karl


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Re: PKW-Maut

Beitragvon Nepumuk » 17. Okt 2019, 14:04

Hallo,

ich denke dass Leute die Fliegen wollen sich auch von 6 € Mehrpreis sich nicht abschrecken lassen.

Und dass Autofahrer die ihr goldenes Kalb (den SUV {Säuft Unheimlich Viel} ) umtanzen, lieber im Stau hinter dem Bus stehen als darin.
De fontibus non est disputandum

Gruß
Nepumuk 8-)
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Re: PKW-Maut

Beitragvon mumpel » 18. Okt 2019, 09:25

Aber genau das ist das Problem. Anstatt bei den Großen anzufangen geht es wieder an die Kleinen, also an die die alleine nichts bewirken werden (ohne Auto könnte ich noch nicht einmal meinen Müll zum Wertstoffhof bringen). M.E. wäre schon viel getan wenn es nicht soviele EU-Subventionen gäbe. Wozu müssen Waren z.B. nach Italien gekarrt, dort umetikettiert und zurück nach Deutschland gefahren werden, nur um EU-Subventionen abgreifen zu können? Ohne diese vielen Subventionen wäre schon mal ein Teil des Schwerlastverkehres von den Fernstraßen runter. Auch der Schienengüterverkehr muss wieder gestärkt werden, auch wenn es schwer ist. Und natürlich ist Deutschland "Weltmeister" im Recycling, aber auch nur weil Deutschland den meisten Müll produziert. Weniger Verpackungen, und schon wären wieder viele LKWs von den Straßen (es müsste ja nicht mehr soviel Verpackungsmaterial bewegt werden). M.E. fängt Nachhaltigkeit im Großen an, nicht im Kleinen.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon lupo1 » 20. Okt 2019, 23:39

In vielen Ländern gibt es PKW-Maut auf Autobahnen. Auch in denen, wo mautfinanzierte Brücken einstürzen.

Nur bei uns kommt das Geheule.

Die "Kleinen" sind gleichzeitig aber auch die "Vielen". Natürlich müssen sie deswegen leiden. Wer denn sonst?

Wenn Du Deinen Müll nur mit dem Auto wegbringen kannst, ist bei Dir etwas falsch. Ist das privater oder betrieblicher Müll?

Ich fände eine Gebühr für ALLE Straßen gut, durch ALLE Nutzer, von mir aus auch über Totalüberwachung. Da ein LKW (zumindest auf Autobahnen) die Zerstörungskraft von 165.000 PKW hat, aber nicht 165.000fach zahlen kann, müsste hier noch genauer nachgedacht werden. Eine Lösung kann sein, dass die Fiktion gilt, dass LKW uns alle versorgen, so dass wir über die schaden-verursachungsbezogen zu hohe PKW-Maut unser aller Versorgung mitfinanzieren.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon mumpel » 24. Okt 2019, 09:49

lupo1 hat geschrieben:Nur bei uns kommt das Geheule.

Und bei den Österreichern. Die wollen nämlich keine Maut zahlen. Dass wir Deutschen von der KFZ-Steuer befreit werden sollten war von den Österreichen m.E. nur vorgeschoben, um die längst fällige Maut noch weiter hinausschieben oder sogar ganz verhindern zu können.

lupo1 hat geschrieben:Die "Kleinen" sind gleichzeitig aber auch die "Vielen". Natürlich müssen sie deswegen leiden. Wer denn sonst?

Und die Großen nutzen die vielen Schlupflöcher. :wink:

lupo1 hat geschrieben:Wenn Du Deinen Müll nur mit dem Auto wegbringen kannst, ist bei Dir etwas falsch. Ist das privater oder betrieblicher Müll?

Privat. Aber was soll da "falsch sein"? Tonnen für Plastikmüll und Papier gibt es nun mal nicht überall. Eine "Wertstoffinsel" ist auch nicht vor der Haustür. Restmüll für die Restmülltonne (Hausmüll) habe ich sehr wenig.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon lupo1 » 24. Okt 2019, 18:57

Ich (allein) fülle einen gelben Sack ungefähr in 4 Wochen, mäßig komprimiert, damit der extrem unstabile dünne Sack nicht kaputt geht.

Das Gewicht des vollen Sacks ist jedoch gering, vermutlich 2-4 Kilo.

Mit einer Plane oder sonst einem Plastiktuch umgeben könnte man zwei bis vier davon auch mit dem Fahrrad wegbringen.

In Gegenden mit Gelber Tonne ist das natürlich nicht möglich, das gebe ich zu.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon Flotter Feger » 24. Okt 2019, 21:05

Hallo zusammen,

weshalb die Deutschen keine PKW-Maut kriegen, hat doch mit den armen Österreichern nichts zu tun.
Hat ausschließlich mit unseren wirbellosen Politikern zu tun.

Aber die Politik hat ja schon den Ersatz für die verlorengegangen Einnahmen durch die gekippte Maut gefunden. Die CO2-Steuer.
Vorallem amüsiert einen der Grund für die Steuer, denn der ist so grottenfalsch, und alle Welt weiß es ... mir als Politiker, wäre das peinlich, aber 'Mutti' sitzt das wieder mal aus. Schließlich macht sie es ja nicht mehr lange ... und nach ihr die Erderwärmung.

@Lupo:
die 9-Stellige Summe ist übrigens nicht ohne Gegenleistung verpulvert worden. Hast du schon mal die Mautbrücken auf der Autobahn angeschaut ? Falls nicht, tu das mal. 60% dieser Mautbrücken im Bundesgebiet, wurden von TollCollect bereits ... auf geheiß des Verkehrsministeriums - obwohl die Politik genau wusste, dass die Maut nicht kommen wird ... auf die kommende PKW-Maut vorbereitet ... man hatte ja schließlich Verträge geschlossen. Auf jedem Fahrstreifen sind neben doppelten WLAN-Sendern auch je drei extremhochauflösende Hochgeschwindigkeitskameras installiert worden. Die Maut sollte ohne jedes Pickerl oder sonstigen Scheibenkleber funktionieren. Die Lösung hätte 'Pay-Per-Plate' geheißen. TollCollect hätte dir eine Rechnung nach Hause geschickt, wie es die Maut-Unternehmen mit ihrem Sun-Pass in den USA machen. Ganz nebenbei hättest du dann auch noch einen Strafzettel gekriegt, wenn du im Blockmessverfahren von Maut-Brücke zu Maut-Brücke zu schnell gewesen wärst ... dieses Verfahren wird hier bei uns auf den Autobahnen A6 und A9 übrigens gerade getestet ... damit die Kameras nicht ganz umsonst verbaut wurden.

Und im Ausland, da kann das so richtig teuer werden ... hab ich auf der A1 bei Mailand leider live erlebt. Der Carabinieri auf seinem Motorrad war ganz lieb zu mir, hat sogar auf Deutsch mit mir grflirtet ... aber die 120 € Strafe, die hat er trotzdem sofort kassiert ... per Kreditkartenlesegerät !!! Auf eine Strecke von 36 km war ich genau 1 Minute 52,5 Sekunden zu schnell ! Für den, den es interessiert auf der Strecke ist 120 - also 18 min Richtzeit - macht also bei 16 Minuten und 7,5 Sekunden eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 128 !!! An dem Tag kam ich übrigens aus Venedig - 266 km bis zur Tangenziale Milano Oust - 19 € Maut ! Einfach !!!
Und da Fashion-WEEK in Mailand war, hab ich dann auch noch 5 € Citymaut über den TelePass bezahlt ... das piep einfach nur und weg ist das Geld ... toll.

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Re: PKW-Maut

Beitragvon lupo1 » 27. Okt 2019, 12:06

Wie gesagt: Totalüberwachung. Ich wäre früher dagegen gewesen. Das mit dem Überschreiten der Geschwindigkeit über Abstandsmessung wurde (vorläufig) per Urteil kassiert. Anscheinend aber nicht im Ausland!

In Zeiten voller Straßen finde ich Ahndung von Speeding gut. Die Leute werden ja auch immer blöder, und deren SUV's immer schwerer. Und jedes von denen hat einen Tempomat. Also? Dann kann keiner sagen, er sei aus Versehen zu schnell gefahren.

Die neuen blauen Säulen können vermutlich auch PKW "anhand Plate". Die Bedarfserfüllung der LKW-Überallerfassung hat das hoffentlich gleich mit berücksichtigt.
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Re: PKW-Maut

Beitragvon Flotter Feger » 27. Okt 2019, 17:55

Hallo,
wurde (vorläufig) per Urteil kassiert. Anscheinend aber nicht im Ausland!

Aber auch unsere Behörden haben dazugelernt ... wenn du mal in unsere Gegend kommen solltest, dann kannst du dir die langen weißen Striche quer über den linken Fahrstreifen, genau unter der Mautbrücke, gerne mal ansehen. Genau über dem weißen Streifen, hängt eine nach unten gerichtete Hochgeschwindigkeitskamera, die auf die halbe Sekunde registriert, wann dein Fahrzeug die Geschwindigkeitsmessung auslöst. Zusätzlich ist in dem weißen Streifen noch eine Messvorrichtung verbaut, die dein Vorderrad startet.
Genauso funktioniert es dann beim Endpunkt ... auch der Einwand, die Kamera wäre zu träge ... keine Chance ... du könntest noch mit 340 km/h drunter durch fahren und die Elektronik würde dich mich 100% Sicherheit erfassen !!! Und da es sogar doppelt abgesichert ist, ist es sogar gerichtsverwertbar. Sagt zumindest einer meiner Bekannten und der arbeitet für TollCollect ... sollte es also wissen.

Im Ausland gibt es die Blockzeiterfassung fast überall ... hab mich da mal schlau gemacht ... in Österreich muss ein Schild mit einer Kamera darauf aufgestellt werden ... in Frankreich gibt es keinerlei rechtliche Regelungen, da das Autobahnnetz privaten Unternehmen gehört. Die können mehr oder weniger machen, was sie wollen ... du erklärst dich sozusagen durch befahren der Straße, mit den "Nutzungsbedingungen" einverstanden.
Und in Italien bekommst du wie gesagt, Post vom Finanzminister ... nur Ausländer, die werden an der Mautbrücke sofort abkassiert. Da bleibt einfach die Schranke an der Ausfahrt zu und der nette Carabinieri bittet dich ein paar Meter weiter, rechts ran zu fahren. BTW - einfach weiter zu fahren, wäre keine gute Idee - das wäre dann nach italienischem Recht, eine Straftat ! Und da kennen Carabinieri und Polizia Stradale gar keinen Spaß mehr.

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bei mir läuft Win 7 32-Bit - Office 2010 Pro Plus 32-Bit und Office 2016 Pro Plus 32-Bit
Wer auch weiter Hilfe erwartet, sollte sich nicht zu schade sein, ein kurzes Feedback zu geben.
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