wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

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Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitragvon derArb » 07. Aug 2019, 18:22

Hallo,
OT:
Das typische Nachzucken von zu spät aufgewachten oder aufwachenden Mitarbeitern von IT-Abteilungen, um aus der verschlafenenen
Situation noch eine Angriffsstrategie aufzubauen zu versuchen, durch welche man dann sich wieder schlafen legen kann.
Erinnert mich das zufällig an die Diskussionen, bei welchen es wichtiger war, die Arbeitszeit mit historischen und unlogischen Argumenten tot zu diskutieren, als Vorschläge einzubringen und dafür auch Verantwortung zu übernehmen?
Ja, es tut es.
Insbesondere bei dem Angebot, Verantwortung für seine Vorschläge zu übernehmen, gibt es doch geographisch interessant abweichende
Statistiken.
Wer weiss denn, ob GAST 'Der Neuling', 'der Praktikant', 'der Aushilfsstudent' ist und sich mal einfach mal hier auskotzen will?
Er bleibt lieber gerne anonym und feige, wie man es halt gewohnt war.
Aber aus dem Hinterhalt zu schiessen, konnte man perfekt, wie es oben zu lesen ist.

Zurück zu den Fakten.
Man überzeugt bei Bedarf auch die Vorgesetzten der direkten Vorgesetzten.... (siehe meine Ausführung)
Solch blödsinnige Argumente wie Neuling, Praktikant...etc. könnten dabei auch enden damit,
dass jemand ganz anderer dabei plötzlich um seinen Job fürchten müsste und wird.
MfG
derArb

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Ich bevorzuge Beiträge mit korrekter deutscher Grammatik.
derArb
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Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitragvon Bitsqueezer » 07. Aug 2019, 18:42

Hallo derArb,

Du neigst allerdings auch dazu, Dinge schnell auf Dich persönlich zu münzen, als offensichtlich objektive Argumente mal zu durchdenken.

Ich finde die Argumentation von Gast völlig gerechtfertigt, das hat nichts mit Anonymität desjenigen zu tun (Bitsqueezer oder derArb ist auch nicht weniger anonym...), der argumentiert.

Mit Neuling/Praktikant/Auszubildender etc. sind ja die Leute gemeint, die keine IT-Spezialisten sind und sich "nur so nebenbei" mal mit dem Entwurf einer DB befassen, um sich irgendwie die Arbeit zu erleichtern.
Das Ergebnis mag im ersten Augenblick eine Erleichterung sein, aber bei näherem Hinsehen (siehe auch meine Argumente oben) und besonders bei abteilungsübergreifender Ausweitung sind die Kosten, die das alles später verursacht, sehr viel höher, als gleich zusammen mit der IT etwas Vernünftiges zu planen und aufzubauen - und nicht gleich die eierlegende Wollmilchsau, bei der das Projekt gleich an der Projektgröße scheitert, sondern eins nach dem anderen, ohne die Zukunft aus dem Auge zu verlieren.

Es endet dabei übrigens nicht an Access-Datenbanken. Ebenso werden in vielen Unternehmen auch ansonsten enorm viele Gelder verschwendet, um Daten in allen möglichen Arten von inhomogenen Datenbeständen wie Excel-Tabellen uvm. zu verwalten, die anderweitig sinnvoller gemeinsam genutzt werden könnten, wenn man sich daran machen würde, die Dinge zusammenzuführen.

Würde man also gleich ein wenig Geld in die Hand nehmen, um motivierte Mitarbeiter erst mal zu schulen, um dann mit der IT zusammen an einer Lösung zu arbeiten, wäre sicher allen mehr geholfen und es käme sicherlich günstiger.

Ich denke, auch wenn es "hierzulande" immer wieder Anfeindungen gegenüber Gast gibt, daß wohl klar sein dürfte, daß Du es hier nicht mit einem Anfänger zu tun hast, von daher sind solche Sprüche wie "der selbst Neuling ist sich hier einfach mal auskotzen will" wohl unangebracht.

Ich habe auch nicht viel anders argumentiert, dann müßtest Du mir das auch unterstellen.

Gruß

Christian
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Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitragvon ComputerVersteher » 08. Aug 2019, 20:43

Hi Doming,

hör auf Bitsqueezer, er hat in 99,99%(sehr vorsichtige Schätzung) der Fälle recht!
Bitsqueezer hat geschrieben:Bitsqueezer oder derArb ist auch nicht weniger anonym...
Da Ihr Links zu euren Webseiten im Profil habt (insbesondere Bitsqueezers Seite hat tolle Code-Schnippsel, allerdings kein Impressum mehr seit der Doc-Root direkt auf die Downloads weiterleitet. Wahrscheinlich brauchst Du auch keins, ist Dir aber bewusst?) seit Ihr leicht zu identifizieren.
Doming hat geschrieben:von unserer IT ernte ich immer böse Blicke
derArb hat geschrieben:wenn eine IT-Abteilung so unfähig oder arrogant oder faul ist
Ich hab zwar keine Erfahrung mit IT-Abteilungen (die bin ich), aber als Informatiker sollte man eigentlich einen Vernunft basierenden Ansatz bei der Arbeit haben (was ist rationaler als ein Computer, außer Mathematik?). Also sollte die IT auch vernünftigen Argumenten zugänglich sein. Das Problem ist doch zumeist die Kommunikation. Die IT lehnt erst mal alles ab, da die meisten Wünsche die Komplexität des Systems erhöhen ( und wenn nach der Ablehnung nichts mehr kommt, wars auch nicht wichtig!), was die Fehleranfälligkeit und den Wartungsaufwand erhöht, und Ihr der Nutzen nicht klar ist. Wenn Du denen klar machst das Deine Datenbanken die Arbeit von mehreren Benutzern vereinfachen und einen Mehrwert darstellen, der den Aufwand rechtfertigt, sollte eine SQL-Server Instanz kein Problem darstellen. Ansonsten halt einen Vorgesetzen überzeugen, der denen Druck macht.
Doming hat geschrieben:Ich sehe aber auch nicht ein, dass ich meine Arbeit mit Hammer und Meißel verrichte, wenn es mit ein bisschen Programmierei anderweitig schneller geht
Das ist doch Dein jetziger Zustand! Mit RDBMS machst Du Dir das Leben nach kurzer Einarbeitung leichter!
Doming hat geschrieben:Es gibt große Datenbank-Systeme, die die Funktionalität meiner DB zu 80% abdecken würden
Die meisten RDBMS (SQL-Server, MySQL, PostgreSQL, ...), decken die Funktionsweise eines Access-Backends zu 100% ab, bis auf Features die man meiden sollte (z.B Attachments, OLE-Objekte, Mehrwertige Felder). Ein Access Backend mit SSMA auf SQL-Server migriert kann meist ohne große Änderungen mit dem Frontend benutzt werden (man nutzt dann zwar viele tolle Funktionen noch nicht, aber das kann man dann ja Stück für Stück ändern). Wenn Du die Beiträge von Bitsqueezer nach SQL-Server durchsuchst findest Du da viele tolle Beiträge die man auch als Fachbuch verkaufen könnte!
Doming hat geschrieben:selbstgeschriebenen Datenbanken, die mittlerweile teilweise so gewachsen sind, dass auch andere Abteilungen damit arbeiten
Das ist genau der Zeitpunkt an dem Du Deine Arbeit (spätestens) professionalisieren musst, auch wenn das erst mal mehr Aufwand bedeutet, es zahlt sich später aus!
Doming hat geschrieben:Ich habe leider nie einen Lehrgang in "Programmieren nach Lehrbuch" bekommen
Den brauchst Du jetzt! Im Netz gibt jede Meneg Tutorials zu Access und der Aufwand lohnt sehr schnell. Kannst ja erst mal einen Blick auf Rubberduck-VBA werfen. Das gibt Dir schon mal Warnungen und Hinweise auf die gröbsten Sünden. Du musst auch nicht alles auf https://rubberduckvba.wordpress.com/2019/07/11/im-not-a-programmer/ verstehen, aber zumindest mal alle Posts durchlesen.
Doming hat geschrieben:möchte mich auch nicht als Außenstehender in meinen Code einarbeiten müssen
Du kannst also garantieren das Du die Software pflegst bis es Ersatz gibt (m.a.w, Du wirst nie längerfristig ausfallen, z.B. durch Krankheit)

Zum Schluß:
Lösungen wie Du sie Dir vorstellst findest Du im Netz, wenn Du in der Suchmaschine Deiner Wahl nach: "ms access alle frontends schließen" suchst (ohne Anführungszeichen natürlich). Aber ich rate Dir ausdrücklich so schnell wie möglich Deine Arbeit mit einem RDBMS(SQL-Server, ...) zu professionalisieren!

Gruß CV
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Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitragvon Bitsqueezer » 08. Aug 2019, 22:19

Hallo Computerversteher,

er hat in 99,99%(sehr vorsichtige Schätzung) der Fälle recht

Das wäre schön, wenn ich SO unfehlbar wäre... :lol:

...seit Ihr leicht zu identifizieren


Sicherlich, aber das nur, weil wir es zulassen. Mit nur einem Nick angemeldet zu sein, ist genauso anonym wie "Gast". Du kannst lediglich einen Gast vom anderen nicht unterscheiden, aber da hier auch der Schreibstil ziemlich einmalig ist, ist es auch ein Unterscheidungsmerkmal. Und wer ein bißchen sucht, findet auch den passenden Nicknamen...;-)

...kein Impressum mehr seit der Doc-Root direkt auf die Downloads weiterleitet. Wahrscheinlich brauchst Du auch keins, ist Dir aber bewusst?


Brauche ich in der Tat nicht, da die Seite rein privat ist, siehe z.B. hier:
https://www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/209.html

Gruß

Christian
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Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitragvon ComputerVersteher » 09. Aug 2019, 04:47

Gut, einigen wir uns auf 99,9% (10 Irrtümer bei ca. 10000 Beiträgen im neuen und alten Forum, Flüchtigkeitsfehler ausgenommen)?

Btw, mir fallt auf das Du ohne Autor ("xyz hat geschrieben") zitierst, Du kennst die Funktion Text im Post markieren , dann auf den Zitieren-Button des Posts drücken -> Zitat des markierten Textes mit Autor wird in Antwort eingefügt. Ok wenn Du aus dem vorherigen Beitrag zitierst unnötig, aber man spart copy+paste .

Bitsqueezer hat geschrieben:Brauche ich in der Tat nicht, da die Seite rein privat ist
Mhh.laut Link, könnte man das eventuell als journalistisches Angebot auslegen. Sicher das Du im Code nirgends Werbung für Software machst (z.B Quellenangabe zu kopiertem Code, Quelle verkauft auch Software). Man könnte auch vielleicht argumentieren, das Du Werbung für Dich als Programmierer machst. Ich sach nur: "Vor Gericht und auf hoher See ..." :x

Ich bin aber sicher, falls Du da widererwartend Stress bekommst legen wir (die Profiteure Deines Codes) hier zusammen.

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Re: wenige Tabellen in mehreren BackEnds - Nachteile?

Beitragvon Bitsqueezer » 09. Aug 2019, 08:50

Hallo Computerversteher,

ja, die Funktion kenne ich. Geht aber auch ohne...:-)

Nein, ein journalistisches Angebot setzt journalistische Arbeit voraus und vor allem den Zweck, mit dem Ergebnis Geld zu verdienen, was hier absolut beides nicht zutrifft. Da ich Werbehasser bin und auch kein Interesse daran habe, Geld mit der Website zu verdienen (was auch eine Gewerbeanmeldung notwendig machen würde), wirst Du auf meinen Seiten nichts dergleichen finden.

Die Seite existiert schon seit fast 20 Jahren, da wäre ansonsten schon der ein oder andere Abmahnanwalt auf mich zugekommen...;-)

In den Beispielen ist meines Wissens nur selbstgeschriebener Code, kein kopierter...:-)
Sollte dennoch irgendwo eine Quellenangabe enthalten sein (weiß ich nicht mehr soo genau), ist das immer noch keine gewerbliche Seite, auch wenn der Originalautor von mir aus eine gewerbliche Seite hat. Eine Quellenangabe im Code ist kein Werbelink, und der Link befindet sich dann ja auch nicht auf der Website, sondern im Code.

Gruß

Christian
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