Python 3.8 keine Ahnung

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Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon Hasi69 » 23. Okt 2019, 19:23

Hallo!
Hab mir vor kurzem ein Video auf Youtube angeschaut.
Und zwar ging es dabei um die Popularität von Programmiersprachen im laufe der Jahre.
Dabei stellte sich raus, dass jetzt 2019 die Sprache Python am meisten verbreitet ist.
Ich hab mir dann von uptudowm.com die Datei python 3-8-0.exe
geladen usw.
Allerdings erscheint beim Start nur ein DOS Eingabe Fenster.
Kein Plan...
Gibt es das was besseres?
Kennt sich jemand damit aus?
Gruß
Hasi
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon Fen » 23. Okt 2019, 20:12

Hallo,

ist es wirklich ein DOS-Fenster, oder nicht doch der extrem spartanische Python-Editor?

Falls im Menü "New" bzw "Open" vorkommt, bist Du doch in Python.

mfg
Fen
 

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon Gast » 24. Okt 2019, 19:44

Hi,

Hasi69 hat geschrieben:Ich hab mir dann von uptudowm.com die Datei python 3-8-0.exe
geladen usw.
uptudowm.com existiert nicht und hört sich nicht unbedingt seriös an.

So etwas läd man direkt beim Hersteller http://www.python.org runter. Dann bekommst Du einen Installer (python-3.8.0a1-amd64.exe).

Ausserdem wählt man die Programmiersprache nicht nach Popularität, sondern nach Anforderungen und Erfahrung. Was hast Du denn vor?

Gruß CV
Gast
 

Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon Hasi69 » 27. Okt 2019, 20:47

Hallo CV.
Also es geht um ein Projekt bei dem eine aufwändige Excel Datei inkl. VBA
als Vorlage dient.
Jemand sagt (liebäugelt) das C# geeignet wäre.
Dabei soll alles was in deser Datei vorkommt als ein eigenständiges Programm umgesetzt werden.
Jetzt bin dabei mir diverse Sprachen anzuschauen.
Hasi69
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon DerHoepp » 28. Okt 2019, 15:19

Moin,

deine Anforderungen bestimmen die Sprache. Hier mal meine Erfahrungen:
1. Python: Interpreter-Sprache bedeutet: Irgendwo muss der Interpreter installiert werden um ein skript auszuführen.
2. JavaScript: Interpreter-Sprache mit nur beschränktem Zugriff außerhalb der "Sandbox" des Clients in dem es läuft. Dafür: Jeder Webbrowser ist ein geeigneter Client.
3. Java: von der Syntax her C-ähnliche Sprache, umfangreiche Klassensysteme. Kompiliert wird in eine intermediate Language (JavaBytecode), die später von einem Zusatzprogramm (virtual machine) auf vielen Plattformen interpretiert werden kann.
4. .Net-Sprachen: In unterschiedlichen Sprachen kann auf ein einheitliches Framework (Common Language Infrastructure, CLI) zurückgegriffen werden. Der jeweilige Compiler wandelt die Ausgangssprache dann in eine intermediate Language (Common Intermediate Language, CIL), die auf dem Zielrechner interpretiert (Common Language Runtime, CLR) werden kann. Das .Net-Framework muss auf dem Zielrechner grundsätzlich vorhanden sein, es ist aber möglich direkt für unterschiedliche Framework-Versionen zu programmieren. Unterschiedliche Sprachen umfassen C#, VB und J#.
5. Office-VBA: Sehr sehr weit verbreitet, die IDE und der vollständige Sprachumfang sind quasi auf jedem Bürorechner vorhanden.

Aber insgesamt lässt sich sagen: Die Sprache ist egal, der Algorithmus muss halt passen. Der Rest ist im Wesentlichen ja nur ein Umgang mit Klassendesigns, Datentypen und Kontrollstrukturen.

Viele Grüße
derHöpp

[Edit: Auf Ulrichs hinweis noch mal überarbeitet]
hier der alte Text:
Moin,

deine Anforderungen bestimmen die Sprache. Hier mal meine Erfahrungen:
1. Python: Interpreter-Sprache bedeutet: Irgendwo muss der Interpreter installiert werden um ein skript auszuführen.
2. JavaScript: Interpreter-Sprache mit nur beschränktem Zugriff außerhalb der "Sandbox" des Clients in dem es läuft. Dafür: Jeder Webbrowser ist ein geeigneter Client.
3. Java: C-Ähnliche Sprache, umfangreiche Klassensysteme -> Allerdings wird ebenfalls ein Interpreter benötigt.
4. .Net-Sprachen: Compilierte-Sprachen, die auf ein Framework aufbauen. Das .Net-Framework muss auf dem Zielrechner grundsätzlich vorhanden sein, es ist aber möglich direkt für unterschiedliche Framework-Versionen zu programmieren Nachteil: Starker bezug zu Windows-Maschinen, Vorteil als bisheriger VBA-Entwickler: Auch Visual Basic ist als Sprachvariante möglich
5. Office-VBA: Sehr sehr weit verbreitet, die IDE und der vollständige Sprachumfang sind quasi auf jedem Bürorechner vorhanden.

Aber insgesamt lässt sich sagen: Die Sprache ist egal, der Algorithmus muss halt passen. Der Rest ist im Wesentlichen ja nur ein Umgang mit Klassendesigns, Datentypen und Kontrollstrukturen.

Viele Grüße
derHöpp
Zuletzt geändert von DerHoepp am 29. Okt 2019, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon Hasi69 » 28. Okt 2019, 15:53

Hallo Hoepp!
Hast du auch mit C# Erfahrung?
Letztenendes soll daraus eine xyz.exe werden.
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon knobbi38 » 28. Okt 2019, 18:05

@derHöpp,

an der Beschreibung der verschiedenen Programmiersprachen, mußt du aber noch feilen.
Java als auch Net verwenden Virtuelle Maschinen. Bei beiden wird der Sourcecode kompiliert und Java hat nichts mit C zu tun, um nur einiges zu nennen.

@Hasi,

in erster Linie kommst es auf die Anwendung an, welche Features man braucht (z.B. Grafische Oberfläche, DB Zugriff, Netzwerkunterstützung usw.) und wo diese nachher laufen soll. Dann kann man eine Vorauswahl treffen undn das mit den eigenen Kompetenzen abgleichen.

Gruß Ulrich
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon Hasi69 » 29. Okt 2019, 08:22

Hallo!
Es soll daraus ein eigenständiges Programm werden also .exe.
Auf Windows 7 , Windows 10 komm es zum Einsatz.
Diverse Tabellenblätter sind miteinander verknüpft.
Natürlich jede Menge Formeln u.a. aus der Trigonometrie.
Ein Diagramm für Seitenansichten ist auch dabei.
VBA für Steuerungen der Tabellenblätter.
Dateien mit Parametern anzulegen und nach Auswahl auch wieder laden zu können.

Gruß
Hasi
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon DerHoepp » 29. Okt 2019, 10:14

knobbi38 hat geschrieben:an der Beschreibung der verschiedenen Programmiersprachen, mußt du aber noch feilen.
Java als auch Net verwenden Virtuelle Maschinen. Bei beiden wird der Sourcecode kompiliert und Java hat nichts mit C zu tun, um nur einiges zu nennen.

Danke für den Hinweis, ich hab es noch mal etwas überarbeitet und die intermediate Languages aufgenommen.

@Hasi:
Das ist eine sehr schwammige Beschreibung. Wenn du eine eigene Tabellenkalkulation schreiben willst, schau dir vielleicht LibreOffice an, das ist quelloffen, in C++ geschrieben und du kannst es nach belieben umprogrammieren.

Viele Grüße
derHöpp
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon knobbi38 » 29. Okt 2019, 11:59

@derHoepp:
... ich hab es noch mal etwas überarbeitet und die intermediate Languages aufgenommen.
:)

Gruß Ulrich
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon Hasi69 » 29. Okt 2019, 12:08

Hallo Höpp!
Also mit LibreOffice das wird nix, weil es letztenendes auf PCs laufen soll die nicht mir gehören und auch weil dort LibreOffice nie drauf kommt.
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon knobbi38 » 29. Okt 2019, 12:57

Hallo,

der Liste von derHoepp möchte ich noch die beliebten Pascal-Varianten FreePascal mit der IDE Lazarus bzw. Delphi hinzufügen, die ebenso weit verbreitet und sicherlich auch dafür geeignet sind und auch noch als reine Compilersprachen eine ausführbare EXE Datei erzeugen können.

Es bleibt natürlich auch noch C/C++, wenn du das möchtest.

Ulrich
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon Hasi69 » 29. Okt 2019, 13:05

Hallo!
Dann wird das wahrscheinlich auf eine C Variante hinauslaufen. C C++ C#.
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon DerHoepp » 29. Okt 2019, 15:24

Moin nochmal,

Recht hat Ulrich, ein Verweis auf die klassischen Compiler-Dialekte von Pascal und die weit verbreiteten C++-Compiler hätte ich noch aufnehmen sollen.
Aber, @Hasi69
worauf wir dich glaube ich eigentlich hinweisen wollten ist:
Ein Projekt um ein funktionierendes System von Excelfunktionalitäten nachzubasteln:
- mehreren Tabellenblättern mit Verknüpfungen untereinander
- eine trigonometrische Funktionssammlung,
- Diagrammen für die grafische Darstellung
- VBA-Steuerung von Tabellenblättern
- und einem eigenen Dateiformat zum Speichern und importieren von Paramtern
ist meiner Meinung nach erst dann sinnvoll, wenn ausreichend Personentage zur Verfügung stehen. In diesem Fall war Excel nur das Proof of Concept und als nächstes folgt ein umfangreiches Softwareentwicklungsprojekt. Du solltest dich dabei nicht auf eine Sprache festlegen, sondern erst einmal ein Lastenheft erstellen, dass die Anforderungen darstellt (.exe als Dateiformat wäre da aus meiner Sicht keine sinnvolle Anforderung). Dabei ist auch die Datenhaltung im Hintergrund zu berücksichtigen. Lohnt es sich, eine serverbasierte Datenbank mit eigenem DBMS aufzubauen? oder genügen dir Datenbankfiles beziehungsweise strukturierte Textdaten wie json oder XML-Files?

Und am wichtigsten:
Welchen Vorteil versprichst du dir davon, dass dein Projekt nicht mehr auf Excel basiert?

Viele Grüße
derHöpp
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Re: Python 3.8 keine Ahnung

Beitragvon Hasi69 » 29. Okt 2019, 17:54

Das ist gar nicht so leicht zu erklären.
Es gibt immer noch Rechner auf denen seit 14 Jahren Windows XP läuft.
Mit Office 2000 und 2003. Die werden jetzt Ende des Jahres endlich ausgetauscht.
Sind also auch stark veraltet und mittlerweile sehr langsam. Also kein .xlsx und .xlsm.
Dann gibt es Terminals auf denen läuft Windows Server2008 R2 mit Office 2010.
Aber dort sind die Rechte eingeschränkt.
D.h. alles was VBA ist und dort gespeichert wurde läuft nur noch dort.
Also auch unflexibel.
Die neuen Rechner haben Windows 7 an einer Anlage und Windows 10 in einem Büro.
Welches Office jetzt da wo drauf kommt weiss kein Mensch.
Ich hoffe 2019 auf dem Win 10 Rechner.
Ob auf den anderen Windows 7 Rechner überhaupt Office drauf kommt ist offen.
Die eingeschränkten Rechte auf einem Terminal bleiben aber weiterhin bestehen.
Aus Sicherheitsgründen.
Andauernd ist also immer irgendwas bei dem man nur eingeschränkt arbeiten kann.
Jetzt stellt sich ja die Frage warum denn nicht 2x Windows 10.
Weil eine Firma deren neue selbstprogrammierte Software nicht auf Windows 10 läuft.
Um den ganzen Konflikten mit Rechten und Versionen aus dem Weg zu gehen. War halt die Idee etwas zu schaffen das überall läuft.
Im Alleingang wird das nix. Das is mir klar. Ich hätte da dann schon jemand der auch bereit wäre das mit anzugehen.
Das ganze löst schon eine Diskussion aus. Weil ich und auch andere es leid sind immer eingeschränkt etwas zu machen.
Hasi69
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