Microsoft: Nachgeschobene Einwilligung AGB

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Microsoft: Nachgeschobene Einwilligung AGB

Beitragvon Fen » 20. Aug 2018, 11:08

Hallo,

nach dem Windows-update verlangte M$ erneut eine Einwilligung in die AGB, obwohl ich eine Kaufversion habe. Ohne Zustimmung wurde Excel nicht geöffnet.

Ist das legal? Zumindest werden die Kunden so verärgert!

Wie ist das mit euren Office-Paketen?

mfg
Fen
 

Re: Microsoft: Nachgeschobene Einwilligung AGB

Beitragvon mumpel » 20. Aug 2018, 13:00

Hallo!

Das ist eigentlich ungewöhnlich. Normalerweise kann bei Kaufversionen (Boxversion) keine Änderung der AGB erfolgen. Also selbst wenn der Käufer/Anwender nicht zutimmt bleibt nach deutschem Recht die alte AGB/EULA und somit auch die Lizenz gültig.

Manchmal kommt es bei Microsoft zu Fehlern beim Update. Das Problem habe ich seit dem letzten Update auch. Bei mir will MS bei jedem Start das Abonnement prüfen wenn ich mich vom Office-Konto abmelde. Offline-Arbeiten somit nicht mehr möglich. Und nichts lässt sich da machen, Da werde ich auch sauer, und vielleicht kündige ich das Abonnement (und da ich dann nichts mehr in Office mache kann, auch nicht mehr programmieren, müsste ich auch meinen Internetauftritt abschaffen inklusive Workshops).

Gruß, René
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Re: Microsoft: Nachgeschobene Einwilligung AGB

Beitragvon Gast » 20. Aug 2018, 21:22

Hallo,

wie kommst du denn darauf ? Jedes Update gilt nach deutschem Recht, als "Erweiterung zum Kaufvertrages". Microsoft ist gesetzlich nicht verpflichtet seine Boxed-Produkte mit Updates zu versorgen. Tut es aber trotzdem.
Stimmst du dem Update der AGB daher nicht zu, dann ist der Hersteller berechtigt, dir die Lizens zu entziehen ... die Juristen streiten sich da noch, wie es mit einer Rückzahlung Kaufpreises nach Rückabwicklung des Kaufvertrages bzw. einer Restvergütung aussieht ... aber generell geht sowas.

Außerdem können Firmen jederzeit ihre AGBs ändern - manchmal müssen sie das sogar. Ließ dazu mal :
https://www.wbs-law.de/e-commerce/wie-u ... nen-32479/

Gruß vom Gast
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Re: Microsoft: Nachgeschobene Einwilligung AGB

Beitragvon mumpel » 21. Aug 2018, 02:24

Irrtum. Wenn z.B. die Telekom seine AGB ändert kann ich dem widersprechen. Dann muss mich die Telekom aus dem Vertrag entlassen, und zwar ohne dass ich für den Rest der Laufzeit Gebühren zahlen muss (ich kann ja nichts für die Änderung der AGB).

Die Lizenz ist Eigentum des Käufers. Da würde ich Microsoft knallhart vor Gericht zerren wenn die mir mein Eigentum stehlen. Ich kann nämlich meine Box-Lizenz jederzeit verkaufen ohne das Microsoft etwas machen kann.
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