Festplatten-Recovery-Software

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Festplatten-Recovery-Software

Beitragvon lupo1 » 08. Mär 2019, 13:33

Hat da jemand Erfahrung mit?

Welche könnt Ihr empfehlen?

Welchen Untertyp (Lizenz) habt Ihr verwendet, und was hat sie gut und was nicht so gut hinbekommen?

Vielen Dank für Eure Beiträge!
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Re: Festplatten-Recovery-Software

Beitragvon knobbi38 » 08. Mär 2019, 14:14

Hallo Lupo,
es kommt darauf an, was genau du recovern möchtest, aber vielleicht ist das etwas:
https://www.heise.de/download/product/testdisk-13133.
Ich benutze z.Zt. die letzte 5er Version der SystemRescueCD auf einem USB-Stick, wo das Tool auch enthalten ist (http://www.system-rescue-cd.org/System-tools/) Die 6er Version ist anscheinend noch nicht ganz ausgereift.

Garantie gibt 's dafür natürlich keine, also immer mit einer Kopie arbeiten.

Gruß Ulrich
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Re: Festplatten-Recovery-Software

Beitragvon ComputerVersteher » 09. Mär 2019, 19:19

Hi Lupo,

am besten braucht man so etwas gar nicht! No Backup, No Mercy!

Also Backup, Backup, Backup und mit z.B Smartmontools die Festplatten überwachen, dann wird alles gut
!

Gruß CV
"Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
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Re: Festplatten-Recovery-Software

Beitragvon lupo1 » 09. Mär 2019, 19:27

Danke, knobbi! Ich werde berichten.
EDIT 20:03: Bombe! Die positiven Bewertungen sind absolut gerechtfertigt.

ComputerVersteher: Du hast recht, aber Dein "am besten" hilft nicht, wenn es zu spät ist.

Ich weiß, dass ich blöd gehandelt hatte:

Lange kein Backup
Plötzlich war Motherboard vom Desktop PC kaputt (Platte nicht)
Ich war zu blöd dafür, die Platte als Slave in einem anderen Desktop anzuschließen
Auch wusste ich nicht, wie ich anders an die Daten komme, wenn ich es nicht über Windows schaffe

usw. bis zum fehlgeschlagenen Kopieren über DOS und dem Versuch, die Platte zu löschen, obwohl ich nicht wusste, dass das Kopieren nicht funktioniert hatte.

Jetzt habe ich mir eben ein SATA to USB mit Stromversorgung für 35 Euro gekauft, und gucke erst mal nach.
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Re: Festplatten-Recovery-Software

Beitragvon gem76 » 11. Mär 2019, 11:12

Hi,
wenn ich das richtig verstehe, hat Deine Festplatte ja aber gar kein "Problem"?

Prinzipiell gilt aber, wenn auch nur der Verdacht eines Hardwaredefektes besteht (und die Daten entsprechend wertig sind): Finger weg, jemanden machen lassen, der sowas kann (oder wenn man es sich zutraut, eine 1:1-Sicherung (sog. Image) erstellen). Denn mit jedem Versuch, selbst Daten zu retten, erschwert man es dem Helfer u.U. ungemein.
Im Anschluss kann man an dem Image alle möglichen und unmöglichen Rettungsversuche/Tools/Tricks ausprobieren, ohne etwas zu verschlimmbessern.
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Re: Festplatten-Recovery-Software

Beitragvon lupo1 » 11. Mär 2019, 13:08

Richtig.

Die verlinkte Software kam jedenfalls ohne Passwort an meine User-Daten ran (der vorige Versuch per einfachem Erkennen im Windows-Explorer benötigte sehr lang zum Erkennen). Somit konnte ich schon mal kopieren.

Ich kann nun noch zu einem Reparateur gehen und versuchen, die gewipten Daten auch noch lesbar zu machen. Mir ist klar, dass diese auch gänzlich oder teilweise verloren sein könnten.

Mir ist klar, dass ich alles mögliche dabei falsch gemacht hatte (kein Backup, versuchtes Wipen aufgrund vermeintlichen Backups, welches aber gar nicht funktioniert hatte, und einiges mehr).

Hier geht es daher darum, wie man trotzdem weiter kommt. Der Kauf der Icy-Box (SATA to USB inkl. Stromversorgung) für 35 Euro war jedenfalls sinnvoll.
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Re: Festplatten-Recovery-Software

Beitragvon gem76 » 11. Mär 2019, 13:56

Reparateur klingt gut, Datenrettung noch besser. Was meinst Du mit "wipe"? Solltest Du tatsächlich einen "Wipe" durchgeführt haben, wozu Du aber eher ein besonderes Tool benutzt haben müsstest, sind die Daten nicht mehr zu retten.

Ich lese es aber eher so, dass Du einfach die Festplatte neu partitioniert und formatiert hast, dann sind sicher noch viele Daten vorhanden, wenn auch nicht alle. Und die Wiederherstellung ist auch nicht ganz so trivial. Immer gut zu wissen, um was für Daten (Bilder, Dokumente, etc.) es sich handelt, dann kann man danach konkret suchen (Stichwort "carving").

Langer Rede, wenn Du zufrieden bist, ist gut, sonst nochmal der Ratschlag: Finger weg von der Platte und jemand ranlassen, der Ahnung hat.
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Re: Festplatten-Recovery-Software

Beitragvon lupo1 » 11. Mär 2019, 14:03

Ich erinnere mich nicht mehr. Ich meine, ich hätte versucht, die Daten mit anderen Daten (wie Windows-Systemdateien) einfach zu überschreiben, habe es damals aber abgebrochen, weil das unter DOS so lange brauchte oder so unübersichtlich war und ich nicht abschätzen konnte, wie weit ich war.

Ich wollte die Festplatte ja schließlich weggeben können. Man kann nicht jegliche Platten aus alten Rechnern des gesamten bisherigen Lebens im Keller aufbewahren. Das stapelt sich dann irgendwann. Und wäre ärgerlich, wenn es einem Fremden in die Hände fiele.

Ich lasse hier meine Hose derart runter, damit man (also andere!) daraus lernt, was man alles falsch machen kann.
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Re: Festplatten-Recovery-Software

Beitragvon TommyDerWalker » 22. Mär 2019, 21:23

Übrigens, also für die Zukunft :wink:
Ich kann Acronis True Image 2019 in Verbindung mit einer externen Festplatte sehr empfehlen als Backup-Lösung.

Benutze ich zu Hause, benutze ich für meine Arbeitsrechner, ist wirklich easy und gut!
Bei Ebay, Amazon auch nicht wirklich teuer.

ABER immer dran denken, auch externe HDD's sollten zwischendurch mal gesichert werden...

Gruß
Thomas
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